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Klein Steimke: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Klein Steimke''' ist ein Ortsteil der Stadt [[Königslutter am Elm]] im [[Landkreis Helmstedt]] und hat derzeit etwa 163<ref name="Einwohnerzahlen">Stadt Königslutter am Elm: [http://www.koenigslutter.de/staticsite/staticsite.php?menuid=29&topmenu=32&keepmenu=inactive ''Königslutter – Daten'']. In: ''Website der Stadt Königslutter am Elm'', 1. Januar 2012. Abgerufen am 21. Januar 2012.</ref> Einwohner.
'''Klein Steimke''' ist ein Ortsteil der Stadt [[Königslutter am Elm]] im [[Landkreis Helmstedt]] in Niedersachsen in Deutschland.
 
== Geografie ==
=== Geografische Lage ===
Die Ortschaft liegt am Nordrand des [[Naturpark Elm-Lappwald|Naturparks Elm-Lappwald]], rund 1 km nördlich der [[Bundesautobahn 2|A&nbsp;2]].
 
Klein Steimke gehört mit den Orten [[Ahmstorf]], Almke, [[Beienrode (Königslutter am Elm)|Beienrode]], Heiligendorf, Neindorf, [[Ochsendorf]], [[Rennau]], [[Rhode]], [[Rottorf am Klei]] und [[Uhry]] zur Landschaft des [[Hasenwinkel]]s, der sich südlich an das in der Stadt Wolfsburg aufgegangene Grevenland anschließt. Die Landschaften Hasenwinkel und Grevenland gehörten im späten Mittelalter zum Amt Fallersleben.
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=== Ortsgliederung ===
=== Nachbargemeinden ===
=== Geologie ===
=== Klima ===
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== Geschichte ==
Die Entstehung der [[Dorfkapelle (Klein Steimke)|Kapelle Klein Steimke]] wird um [[1500]] vermutet. Um [[1600]] gehörte der Ort zum Amt Fallersleben. [[1848]] wurde der Gasthof erbaut. [[1885]] kam Klein Steimke in den neu gegründeten Landkreis Gifhorn; zuvor gehörte es zur Gografschaft Hasenwinkel, die ihren Sitz in Heiligendorf<ref>[https://www.wolfsburg.de/rathaus/sprechstellen/ortsteilseite-heiligendorf Heiligendorf auf Internetpräsenz der Stadt Wolfsburg], abgerufen am 10. März 2018</ref> hatte. [[1887]] bekam das Dorf eine Ziegelei, [[1894]] folgte die Gründung des [[SV Klein Steimke|Schützenverein]]s. [[1953]] wurde die [[Ortsfeuerwehr Klein Steimke|Freiwillige Ortsfeuerwehr]] gegründet. Von [[1965]] an bildeten die Gemeinden [[Ahmstorf]], Almke, Klein Steimke, [[Rhode]] und [[Uhry]] die [[Samtgemeinde Rhode]], ohne dass die Mitgliedsgemeinden ihre Selbstständigkeit aufgaben.<ref>Reiner Scholz: ''Chronik der Gemeinde Uhry.'' Uhry 2015, S. 30.</ref> [[1993]] bekam Klein Steimke erstmals ein Wappen.
 
=== Eingemeindung ===
Am 1. März [[1974]] wechselte Klein Steimke vom Landkreis Gifhorn zum [[Landkreis Helmstedt]] und wurde in die Stadt [[Königslutter am Elm]] eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): ''Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982.'' W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 272.</ref>
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=== Einwohnerentwicklung ===
* 163 (31.12.2011)<ref name="Einwohnerzahlen">Stadt Königslutter am Elm: [http://www.koenigslutter.de/staticsite/staticsite.php?menuid=29&topmenu=32&keepmenu=inactive ''Königslutter – Daten'']. In: ''Website der Stadt Königslutter am Elm'', 1. Januar 2012. Abgerufen am 21. Januar 2012.</ref>
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== Religion ==
In Klein Steimke besteht eine [[Dorfkapelle (Klein Steimke)|Kapelle]], die zur evangelisch-lutherischen [[Kirchengemeinde Hasenwinkel]] im [[Kirchenkreis Wolfsburg–Wittingen]] im Sprengel Lüneburg der Landeskirche Hannovers gehört.<ref>{{Webarchiv |url=http://www.kirche-wolfsburg-wittingen.de/wir_fuer_sie/gemeinden/hasenwinkel |wayback=20180304054810 |text=Gemeinde Hasenwinkel auf Internetpräsenz des Kirchenkreises Wolfsburg-Wittingen}}, abgerufen am 6. März 2018.</ref> Die katholischen Einwohner gehören zur Kirche [[St. Mariä Himmelfahrt (Königslutter am Elm)|St. Mariä Himmelfahrt]] in [[Königslutter am Elm]]. Im Ort befindet sich zudem ein Friedhof.


== Politik ==
== Politik ==
=== Ortsrat ===
Bei der [[Kommunalwahl 2011 (Landkreis Helmstedt)|Kommunalwahl]] im Jahr [[2011]] wurde letztmals ein eigener Ortsrat für Klein Steimke gewählt, der fünf Sitze umfasste. Bei der letzten [[Kommunalwahl 2016 (Landkreis Helmstedt)|Kommunalwahl]] im Jahr [[2016]] erfolgte die Wahl eines gemeinsamen Ortsrates für Klein Steimke und [[Glentorf]], der sieben Sitze umfasst. Von 130 Wahlberechtigten nahmen [[2016]] rund 67 % an der Ortsratswahl teil.<ref>{{Webarchiv |url=http://www.koenigslutter.de/staticsite/staticsite.php?menuid=456&topmenu=2 |wayback=20170210145515 |text=Kommunalwahlen 2016 auf Internetpräsenz der Stadt Königslutter}}, abgerufen am 8. März 2018</ref>
=== Bürgermeister ===
Ortsbürgermeister von [[Glentorf]] und Klein Steimke ist [[Peter Altenbach]] ([[CDU]], Stand [[2018]])<ref>[https://www.cdu-koenigslutter.de/index.php?ka=1&ska=profil&pid=22 Peter Altenbach auf Internetpräsenz des CDU-Stadtverbandes Königslutter am Elm], abgerufen am 8. März 2018</ref>
=== Wappen ===
=== Wappen ===
Bis zum Jahr 1993 hatte der Ort kein eigenes Wappen. Da sich jedoch das 100-jährige Bestehen des Schützenvereins ankündigte und sich auch die Feuerwehr mit den eigenen Farben schmücken wollte, trugen Verein, Wehr und der damalige Ortsvorsteher Achim Meyer das Anliegen in einer Bürgerversammlung an die Einwohner. Zu dieser Versammlung war auch ein Heraldiker eingeladen gewesen. Dessen mitgebrachter Entwurf wurde am selben Abend unverändert übernommen.<ref>http://www.kleinsteimke.de/?page_id=22</ref>
Bis zum Jahr 1993 hatte der Ort kein eigenes Wappen. Da sich jedoch das 100-jährige Bestehen des Schützenvereins ankündigte und sich auch die Feuerwehr mit den eigenen Farben schmücken wollte, trugen Verein, Wehr und der damalige Ortsvorsteher Achim Meyer das Anliegen in einer Bürgerversammlung an die Einwohner. Zu dieser Versammlung war auch der Heraldiker Wilhelm Krieg eingeladen gewesen. Dessen mitgebrachter Entwurf wurde am selben Abend unverändert übernommen.<ref>{{Webarchiv |url=http://www.heraldik-design.de/wappen-koenigslutter.html |wayback=20170628161235 |text=''Das Wappen der Stadt Königslutter am Elm und die Wappen der 16 Ortsteile.''}} heraldik-design.de, abgerufen am 9. März 2018</ref><ref>http://www.kleinsteimke.de/?page_id=22</ref>


Der blaue Löwe auf gelben Grund sowie die vier Herzen stammen aus dem Lüneburger Wappen. Da Klein Steimke früher zum Herzogtum Lüneburg gehörte, wird damit die Verbundenheit und die Wurzeln des Ortes zum Herzogtum dargestellt. Leicht verändert ist die Positionierung der Herzen, und auch die Aussage ist eine andere; im Klein Steimker Wappen wird damit die Liebe der Bewohner zu ihrem Dorf symbolisiert. Die zwei Wellenlinien deuten darauf hin, das Klein Steimke an zwei „Flüssen“ liegt. Die große Wellenlinie symbolisiert die [[Schunter]], die kleinere die [[Mühlenriede]]. Letztgenannte führt von den alten Trinkwasserbrunnen in der Schweineweide hinunter ins Unterdorf, vorbei an der alten Mühle, bis sie schließlich in die Schunter mündet.<ref>http://www.kleinsteimke.de/?page_id=22</ref>
Der blaue Löwe auf gelben Grund sowie die vier Herzen stammen aus dem Lüneburger Wappen. Da Klein Steimke früher zum Herzogtum Lüneburg gehörte, wird damit die Verbundenheit und die Wurzeln des Ortes zum Herzogtum dargestellt. Leicht verändert ist die Positionierung der Herzen, und auch die Aussage ist eine andere; im Klein Steimker Wappen wird damit die Liebe der Bewohner zu ihrem Dorf symbolisiert. Die zwei Wellenlinien deuten darauf hin, das Klein Steimke an zwei „Flüssen“ liegt. Die große Wellenlinie symbolisiert die [[Schunter]], die kleinere die [[Mühlenriede]]. Letztgenannte führt von den alten Trinkwasserbrunnen in der Schweineweide hinunter ins Unterdorf, vorbei an der alten Mühle, bis sie schließlich in die Schunter mündet.<ref>http://www.kleinsteimke.de/?page_id=22</ref>
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=== Ortspartnerschaften ===
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== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
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=== Theater und Museen ===
=== Musik ===
=== Bauwerke ===
=== Grünflächen und Naherholung ===
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=== Sport ===
In Klein Steimke besteht der [[Schützenverein Klein Steimke von 1894]].


=== Regelmäßige Veranstaltungen ===
Einmal im Jahr findet ein [[Dorffest (Klein Steimke)|Dorffest]] im Ort statt, das vom örtlichen [[SV Klein Steimke|Schützenverein]], der [[Ortsfeuerwehr Klein Steimke|Ortsfeuerwehr]] und den Bürgern selbst organisiert wird.
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=== Kulinarische Spezialitäten ===
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== Wirtschaft und Infrastruktur ==
== Wirtschaft und Infrastruktur ==
=== Unternehmen ===
Die Gaststätte [[Zum Dorfkrug (Klein Steimke)|Zum Dorfkrug]], das Lebensmittelgeschäft, die Poststelle II,<ref>Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen (Hrsg.): ''Ortsverzeichnis Post.'' Bonn 1983, S. 278.</ref> und die ursprünglich südlich des Dorfes gelegene und [[1887]] eröffnete Ziegelei sind geschlossen.
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=== Medien ===
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=== Öffentliche Einrichtungen ===
=== Öffentliche Einrichtungen ===
Der Ort verfügt über eine [[Freiwillige Feuerwehr Klein Steimke|Freiwillige Feuerwehr]].
Klein Steimke verfügt über eine [[Ortsfeuerwehr Klein Steimke|Freiwillige Ortsfeuerwehr]]. Es gibt zudem einen Spiel- und Bolzplatz.
 
=== Bildung ===
Die Schule wurde geschlossen. Die Kinder gehen seit [[1964]], als die Schule in [[Ochsendorf]] geschlossen wurde, in die von [[1962]] bis [[1964]] neu erbaute Grundschule Hasenwinkel in Wolfsburg-Neindorf.<ref>{{Webarchiv |url=http://www.gs-hasenwinkel.de/html/schule.html |wayback=20170830145534 |text=Internetpräsenz der Grundschule Hasenwinkel}}, abgerufen am 30. August 2017.</ref> 1969 beschloss der [[Schulzweckverband]] ''Ochsendorf – Klein Steimke'' seine Auflösung. Träger der Grundschule Hasenwinkel ist der Schulzweckverband Hasenwinkel, der gleichermaßen von den beiden Städten Wolfsburg und [[Königslutter am Elm]] betrieben wird.
 
=== Verkehr ===
Der Ort ist über die Anschlussstelle 59 ([[Königslutter]]) zu erreichen. Landstraßen führen im Norden nach Wolfsburg-Neindorf und im Süden nach [[Ochsendorf]], die Straße nach [[Glentorf]] ist heute für den allgemeinen Fahrzeugverkehr gesperrt. Durch Klein Steimke führt die Regionalstrecke „Von der Elbe zum Harz“ (grüne Route) der Deutschen Fachwerkstraße. Buslinien der [[Kraftverkehrsgesellschaft Braunschweig]] führen von Klein Steimke nach [[Königslutter am Elm]] und bis zum Hauptbahnhof in Wolfsburg.
 
== Persönlichkeiten ==
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=== Ehrenbürger ===
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=== Söhne und Töchter des Ortes ===
* [[Heinrich Boethius]] ([[1551]]–[[1622]]), lutherischer Theologe, Generalsuperintendent von Calenberg
* [[Erich Lüdecke]] (* [[1922]]), ehemaliger Fußballtrainer und -spieler
 
=== Personen, die in diesem Ort gewirkt haben ===
* [[Klaus Geyer]] ([[1940]]–[[2003]]), Pfarrer im Kirchspiel der Gemeinden [[Beienrode (Königslutter am Elm)|Beienrode]], [[Ochsendorf]], [[Uhry]] und Klein Steimke,<ref>[https://www.welt.de/print-welt/article621717/Am-Ende-zerstoerte-eine-Ameise-die-schoene-Fassade.html ''Am Ende zerstörte eine Ameise die schöne Fassade.''] welt.de vom 17. April 1998, abgerufen am 9. März 2018</ref> [[1998]] wegen Totschlags an seiner Frau verurteilt


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
<references />
<references />


== Weblink ==
== Weblinks ==
* [http://www.kleinsteimke.de Website von ''Klein Steimke'']
* [http://www.kleinsteimke.de Klein Steimke] Offizielle Website


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[[Kategorie:Ort in Königslutter am Elm]]
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Aktuelle Version vom 19. März 2026, 17:22 Uhr

Klein Steimke
Wappen der Ortschaft Klein Steimke
Koordinaten 52° 19′ N, 10° 49′ OKoordinaten: 52° 19′ 12″ N, 10° 49′ 7″ O
Einwohner 155 (31. Dez. 2021)
Eingemeindung 1. März 1974
Eingemeindet nach Königslutter am Elm
Postleitzahl 38154
Vorwahl 05365
Klein Steimke (Niedersachsen)
Klein Steimke (Niedersachsen)

Lage von Klein Steimke in Niedersachsen

Klein Steimke ist ein Ortsteil der Stadt Königslutter am Elm im Landkreis Helmstedt in Niedersachsen in Deutschland.

Geografie

Geografische Lage

Die Ortschaft liegt am Nordrand des Naturparks Elm-Lappwald, rund 1 km nördlich der A 2.

Klein Steimke gehört mit den Orten Ahmstorf, Almke, Beienrode, Heiligendorf, Neindorf, Ochsendorf, Rennau, Rhode, Rottorf am Klei und Uhry zur Landschaft des Hasenwinkels, der sich südlich an das in der Stadt Wolfsburg aufgegangene Grevenland anschließt. Die Landschaften Hasenwinkel und Grevenland gehörten im späten Mittelalter zum Amt Fallersleben.

Geschichte

Die Entstehung der Kapelle Klein Steimke wird um 1500 vermutet. Um 1600 gehörte der Ort zum Amt Fallersleben. 1848 wurde der Gasthof erbaut. 1885 kam Klein Steimke in den neu gegründeten Landkreis Gifhorn; zuvor gehörte es zur Gografschaft Hasenwinkel, die ihren Sitz in Heiligendorf[1] hatte. 1887 bekam das Dorf eine Ziegelei, 1894 folgte die Gründung des Schützenvereins. 1953 wurde die Freiwillige Ortsfeuerwehr gegründet. Von 1965 an bildeten die Gemeinden Ahmstorf, Almke, Klein Steimke, Rhode und Uhry die Samtgemeinde Rhode, ohne dass die Mitgliedsgemeinden ihre Selbstständigkeit aufgaben.[2] 1993 bekam Klein Steimke erstmals ein Wappen.

Eingemeindung

Am 1. März 1974 wechselte Klein Steimke vom Landkreis Gifhorn zum Landkreis Helmstedt und wurde in die Stadt Königslutter am Elm eingegliedert.[3]

Religion

In Klein Steimke besteht eine Kapelle, die zur evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Hasenwinkel im Kirchenkreis Wolfsburg–Wittingen im Sprengel Lüneburg der Landeskirche Hannovers gehört.[4] Die katholischen Einwohner gehören zur Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Königslutter am Elm. Im Ort befindet sich zudem ein Friedhof.

Politik

Ortsrat

Bei der Kommunalwahl im Jahr 2011 wurde letztmals ein eigener Ortsrat für Klein Steimke gewählt, der fünf Sitze umfasste. Bei der letzten Kommunalwahl im Jahr 2016 erfolgte die Wahl eines gemeinsamen Ortsrates für Klein Steimke und Glentorf, der sieben Sitze umfasst. Von 130 Wahlberechtigten nahmen 2016 rund 67 % an der Ortsratswahl teil.[5]

Bürgermeister

Ortsbürgermeister von Glentorf und Klein Steimke ist Peter Altenbach (CDU, Stand 2018)[6]

Wappen

Bis zum Jahr 1993 hatte der Ort kein eigenes Wappen. Da sich jedoch das 100-jährige Bestehen des Schützenvereins ankündigte und sich auch die Feuerwehr mit den eigenen Farben schmücken wollte, trugen Verein, Wehr und der damalige Ortsvorsteher Achim Meyer das Anliegen in einer Bürgerversammlung an die Einwohner. Zu dieser Versammlung war auch der Heraldiker Wilhelm Krieg eingeladen gewesen. Dessen mitgebrachter Entwurf wurde am selben Abend unverändert übernommen.[7][8]

Der blaue Löwe auf gelben Grund sowie die vier Herzen stammen aus dem Lüneburger Wappen. Da Klein Steimke früher zum Herzogtum Lüneburg gehörte, wird damit die Verbundenheit und die Wurzeln des Ortes zum Herzogtum dargestellt. Leicht verändert ist die Positionierung der Herzen, und auch die Aussage ist eine andere; im Klein Steimker Wappen wird damit die Liebe der Bewohner zu ihrem Dorf symbolisiert. Die zwei Wellenlinien deuten darauf hin, das Klein Steimke an zwei „Flüssen“ liegt. Die große Wellenlinie symbolisiert die Schunter, die kleinere die Mühlenriede. Letztgenannte führt von den alten Trinkwasserbrunnen in der Schweineweide hinunter ins Unterdorf, vorbei an der alten Mühle, bis sie schließlich in die Schunter mündet.[9]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sport

In Klein Steimke besteht der Schützenverein Klein Steimke von 1894.

Regelmäßige Veranstaltungen

Einmal im Jahr findet ein Dorffest im Ort statt, das vom örtlichen Schützenverein, der Ortsfeuerwehr und den Bürgern selbst organisiert wird.

Wirtschaft und Infrastruktur

Unternehmen

Die Gaststätte Zum Dorfkrug, das Lebensmittelgeschäft, die Poststelle II,[10] und die ursprünglich südlich des Dorfes gelegene und 1887 eröffnete Ziegelei sind geschlossen.

Öffentliche Einrichtungen

Klein Steimke verfügt über eine Freiwillige Ortsfeuerwehr. Es gibt zudem einen Spiel- und Bolzplatz.

Bildung

Die Schule wurde geschlossen. Die Kinder gehen seit 1964, als die Schule in Ochsendorf geschlossen wurde, in die von 1962 bis 1964 neu erbaute Grundschule Hasenwinkel in Wolfsburg-Neindorf.[11] 1969 beschloss der Schulzweckverband Ochsendorf – Klein Steimke seine Auflösung. Träger der Grundschule Hasenwinkel ist der Schulzweckverband Hasenwinkel, der gleichermaßen von den beiden Städten Wolfsburg und Königslutter am Elm betrieben wird.

Verkehr

Der Ort ist über die Anschlussstelle 59 (Königslutter) zu erreichen. Landstraßen führen im Norden nach Wolfsburg-Neindorf und im Süden nach Ochsendorf, die Straße nach Glentorf ist heute für den allgemeinen Fahrzeugverkehr gesperrt. Durch Klein Steimke führt die Regionalstrecke „Von der Elbe zum Harz“ (grüne Route) der Deutschen Fachwerkstraße. Buslinien der Kraftverkehrsgesellschaft Braunschweig führen von Klein Steimke nach Königslutter am Elm und bis zum Hauptbahnhof in Wolfsburg.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter des Ortes

Personen, die in diesem Ort gewirkt haben

Einzelnachweise

  1. Heiligendorf auf Internetpräsenz der Stadt Wolfsburg, abgerufen am 10. März 2018
  2. Reiner Scholz: Chronik der Gemeinde Uhry. Uhry 2015, S. 30.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 272.
  4. Gemeinde Hasenwinkel auf Internetpräsenz des Kirchenkreises Wolfsburg-Wittingen (Memento vom 4. März 2018 im Internet Archive), abgerufen am 6. März 2018.
  5. Kommunalwahlen 2016 auf Internetpräsenz der Stadt Königslutter (Memento vom 10. Februar 2017 im Internet Archive), abgerufen am 8. März 2018
  6. Peter Altenbach auf Internetpräsenz des CDU-Stadtverbandes Königslutter am Elm, abgerufen am 8. März 2018
  7. Das Wappen der Stadt Königslutter am Elm und die Wappen der 16 Ortsteile. (Memento vom 28. Juni 2017 im Internet Archive) heraldik-design.de, abgerufen am 9. März 2018
  8. http://www.kleinsteimke.de/?page_id=22
  9. http://www.kleinsteimke.de/?page_id=22
  10. Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen (Hrsg.): Ortsverzeichnis Post. Bonn 1983, S. 278.
  11. Internetpräsenz der Grundschule Hasenwinkel (Memento vom 30. August 2017 im Internet Archive), abgerufen am 30. August 2017.
  12. Am Ende zerstörte eine Ameise die schöne Fassade. welt.de vom 17. April 1998, abgerufen am 9. März 2018

Weblinks