Zum Inhalt springen

Groß Steinum

Aus Helmstedt-Wiki

Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde Groß Steinum ist ein Ortsteil der Stadt Königslutter am Elm und liegt am Südhang des Dorms im Landkreis Helmstedt. Groß Steinum hat derzeit etwa 425[1] Einwohner und liegt knapp fünf Kilometer von der Kernstadt Königslutter am Elm entfernt.

Geschichte

Dem Anschein nach wurde Groß Steinum in der sächsisch-fränkischen Zeit (501–900) errichtet. Ein urkundliche Namensgebung erfolgte erst 1226 mit Stenum. Ab 1311 wurde erstmals der Name Steinum erwähnt. Der Name Groß-Steinum bezieht sich hauptsächlich auf die steinige Landschaft (Wippstein und Bockshornklippe). Seit 1886 steht die Kirche in seiner heutigen Form als Kern in der Runddorfmitte. Am 1. März 1974 wurde Groß Steinum in die Stadt Königslutter am Elm eingegliedert.[2] Durch das Dorferneuerungsprogramm, in den Jahren 1994 bis 2001, konnte Groß Steinum ungefähr 30 Gebäude und Anlagen sanieren bzw. erhalten. Zehn Gebäude im Dorf stehen unter Denkmalschutz.

Großsteingrab

Seit 1950 sind drei Großsteingräber der jüngeren Steinzeit aus der Zeit um 3500 v. Chr. rund um das Dorf erschlossen worden. In neuerer Zeit gibt es den FEMO (Freilicht Erlebnis Museum Ostfalen)-Lehrpfad-Großsteingrab rund um die Bockshornklippe. Hier lässt sich ein rekonstruiertes Hünengrab besichtigen.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1939 Vorlage:Nts  
1945 Vorlage:Nts  
1950 Vorlage:Nts  
1961 Vorlage:Nts  
1970 Vorlage:Nts  
1971 Vorlage:Nts  
1989 Vorlage:Nts  
1992 Vorlage:Nts  
1994 Vorlage:Nts  
1998 Vorlage:Nts  
2000 Vorlage:Nts  
2002 Vorlage:Nts  
2010 Vorlage:Nts  
2011 Vorlage:Nts  

Politik

Wappen

Datei:Altes Wappen Groß Steinum.jpg
Altes Wappen von Groß Steinum (19741990)

Groß Steinum hat, seit dem es ein Ortsteil von Königslutter ist, bereits zwei Wappen besessen. Das alte Wappen zeigte in Silber auf grünem Hügel einen braunen Stein, den Wippstein. Ein silberner Zinnenschildhaupt erinnert an einen befestigten Hof des Johanniterordens. Am 26. März 1990 nahm der Ortsrat das neue, geänderte Wappen an. Es zeigt nicht mehr den Wippstein sondern das achtspitzige Ordenskreuz der Johanniter. Die Farbgebung wurde nach Vorbild der Johanniter in rot-weiß geändert. Der Wellenbalken im unteren Teil stellt den Fluss Schunter dar.

Wirtschaft und Infrastruktur

Öffentliche Einrichtungen

Der Ort verfügt über eine Freiwillige Feuerwehr.

Einzelnachweise

  1. Stadt Königslutter am Elm: Königslutter – Daten. In: Website der Stadt Königslutter am Elm, 1. Januar 2012. Abgerufen am 21. Januar 2012.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 272.

Vorlage:Navigationsleiste Ortsteile von Königslutter am Elm