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Liste der Baudenkmale in Helmstedt

aus Helmstedt-Wiki, der freien Enzyklopädie über den Landkreis Helmstedt
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In der Liste der Baudenkmale in Helmstedt sind Baudenkmale der Kreisstadt Helmstedt im Landkreis Helmstedt in Niedersachsen in Deutschland aufgelistet. Die Quelle der Baudenkmale ist der Denkmalatlas Niedersachsen.

Innenstadt Straßen A–K

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Denkmal-ID
Lutherschule Batteriewall 11 Freistehender zweigeschossiger Rohziegelbau, queraufgeschlossen und traufständig, auf Sandsteinsockel mit Souterrain unter Satteldach in Ziegelpfannendeckung mit späteren Schleppgauben. Die Geschosse mit Segmentbogenfenstern mit überstabter Einfassung und abgeschrägten Sandsteinbänken gegliedert, im OG Vierpassfriese in eingezogenen Brüstungsgefachen, ein Konsolenfries unter der Traufe. Zentral Mittelrisalit, reich mit Lanzettfenstern, überstabten Bogenbahnen mit Fenstern sowie Werksteinelementen geziert und von einem schmiedeeisernen Ornamtkreuz gekrönt. Rückwärtiger Risalit mit alternierendem Baudekor. 2016 Schulbetrieb eingestellt und jetzt Sitz des Jugendamtes. 32699978

Innenstadt Straßen L–Z

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Denkmal-ID
Hausmannsturm Neumärker Straße 36 m hoher, verputzter Massivbau aus Sandsteinquadern mit polygonalem, schiefergedecktem Knickhelm und vier Zwerchhäusern. Es besitzt im Erdgeschoss eine spitzbogige Durchfahrt, darüber ein Gurtgesims. An der Westseite befindet sich eine spätgotische Marienkrönungs-Reliefgruppe in ädikulaartiger Fassung. Lichtfenster sind in Sandstein eingefasst. 32708328
St. Georgskapelle Neumärker Straße 20 Schlichter, unverputzter Bruchsteinbau mit Satteldach, Spitzbogenportalen und Maßwerkfenstern, teils nachträglich verändert. An Nord- und Ostseite finden sich gotische Gestaltungselemente, teils als Spolien. Die Süd- und Westseite zeigen einfachere Öffnungen, wobei ein ehemaliger Verbindungsbogen zu Spitalgebäuden teilweise vermauert ist. Der Innenraum wurde stark umgebaut; von der Kapellenausstattung sind nur ein spätgotisches Kruzifix (14. Jh.) und eine Georgsfigur (15. Jh.) erhalten, heute in Museen verwahrt. 32708563
Meibom’sches Haus Schuhstraße 14 Zweigeschossiger Bau unter Satteldach in Krempziegeldeckung. EG massiv, OG bis auf Nordgiebel in Fachwerk, jetzt vollständig verputzt, vorkragend. Südseite ab OG mit Biberschwanz mit Segmentschnitt behangen. Reich verziertes Sandsteinportal mit verkröpftem Gebälk und gesprengtem Giebel über Pilasterstellung, mit Rocaillenornamentik und Kugeln mit Flammen auf der Giebelschräge. Originale zweiflügelige Haustür mit originärer Klinke. Im EG schlichte Sandsteinfenstergewände. Rückseite mit freiliegenden Fachwerkgefüge im leicht vorkragenden OG. In Verlängerung nach Norden ein eingeschossiger Anbau in Fachwerk mit Durchfahrt, eine Fensterachse massiv, wohl Rest des früher zweigeschossigen Nebenhauses von 1662. 32710368
Amtsgericht Helmstedt Stobenstraße 5 Freistehender giebelständiger Bau, dreiseitig von Grünanlagen umgeben. Zweigeschossiger Sandsteinquaderbau in romanisierenden Formen über kreuzförmigem Grundriss auf Sockel. Ausgebautes Dachgeschoss mit Drempel unter Satteldächern in Hohlpfannendeckung. Eingangsseite von Ecklisenen und Spitzbogenfries auf Konsolen am Ortgang eingefasst, betonte Mittelachse durch Freitreppe, Portal und zwei Fenstergruppen, dazwischen Rautenfries, darin oberhalb des Haupteingangs die Inschrift: „Amtsgericht“. Unterschiedliche Fensterformen, an den Giebeln Treppenfriese und podestartige Aufsätze. 32711004

Äußere Innenstadt

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Denkmal-ID
Bahnhof Helmstedt (Zweites Bahnhofsempfangsgebäude) Bahnhofstraße 3 Bau von etwa 1883 ist ein Sandsteinquaderbau im Rundbogenstil mit zweigeschossigem Mitteltrakt und niedrigeren Seitenflügeln, 1910 erweitert und mit Walmdächern gedeckt. Prägend sind Rundbogenportale im EG, darüber Arkatur und Rundbogenfenster im OG sowie Lisenen und Traufgesims. Seiten zeigen schlichte Rundbogenfenster, an der Schmalseite ein Mittelrisalit mit Zwerchgiebel. Die Rückseite hatte ursprünglich offene Arkaden, das Innere ist modernisiert. Vor dem Gebäude liegt eine Grünanlage. Entwurf von Carl Ebeling, Ausführung bis ca. 1883. 32699651
Bahnhof Emmerstedt Emmerstedter Straße 16 Kleiner Landbahnhof um 1900: ein zweigeschossiger Ziegelbau mit Satteldach, Eckrisaliten und dekorativen Ziegelbändern. An das Empfangsgebäude ist über einen Zwischenbau ein Güterschuppen angeschlossen, der in mehreren Bauabschnitten entstand. Er besitzt Tore mit Giebeln, ein Dach mit Überstand und Fenster- sowie Türgestaltungen wie das Hauptgebäude. Der östliche Teil des Schuppens wurde später angebaut und ist verputzt sowie unterkellert. 37172319
Waterloo-Denkmal Maschweg 9 Denkmal in Form eines quadratischen längsrechteckigen Postaments auf quadratischem Grundriss und einem krönenden Urnenaufsatz mit der vergoldeten Inschrift F.W. (Friedrich Wilhelm von Braunschweig). 32708254

Klosterdomäne St. Ludgeri

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Denkmal-ID
Taubenhaus Am Ludgerihof Zweigeschossiger achteckiger Bruchsteinbau unter geschweifter Haube in Schiefereindeckung. Gestaltet mit quaderverzahnten Ecken, profiliertem Gurtgesims, in Sandstein gefassten Fenstern und einer Sonnenuhr auf der Westseite. 32699277

Bad Helmstedt

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Denkmal-ID
Berliner Bär Brunnenweg Allansichtige, freistehende Plastik des Berliner Bären nördlich des Quellenhofteichs, auf quadratischem kleinen Sockel auf einem schlichten hohen viereckigen Postament, in Blumenbeet in der Mitte eines kleinen Platzes nördlich des Quellenhofteichs Bad Helmstedts. Das Tier steht auf seinen Hinterpfoten, hat die linke Pranke vor seinem Bauch, den rechten Vorderfuß streckt er leicht abgewinkelt aus. Postament und Plastik sind in Beton ausgeführt und in derselben grauen Farbe angemalt, stellenweise ist das Fell, insbesondere am Hals und an den Oberschenkeln modelliert. Der Bär ist circa 1,50, das Postament circa 1,30 Meter hoch. 37376175
Löwen-Denkmal Brunnenweg Das Denkmal zeigt einen schlafenden Löwen, der auf einem rechteckigen Postament aus Sandstein ruht. Die Eckpfeiler des Sockels sind mit Stilelementen der Renaissance gestaltet. Der Löwe liegt mit seinem ausgeprägten, von einer voluminösen Mähne umrahmten Kopf auf den Vorderpfoten. Auf der Vorderseite des Sockels befindet sich eine Inschrift in goldenen Buchstaben. Die Rückseite des Denkmals trägt die Namen der Schlachtorte und die jeweiligen Daten der Gefechte, an denen braunschweigische Soldaten während des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 beteiligt waren. Auf den beiden Längsseiten sind die Namen aller im Krieg gefallenen Soldaten des Herzogtums Braunschweig eingraviert. 32696158
Brunnen-Theater Brunnenweg 7 Freistehender Bau in Ost-West-Ausrichtung. Der verputzte Massivbau ist in neoklassizistischen Formen unter Satteldach errichtet. In der Mitte erstrecken sich Bühnenhaus und Zuschauerraum über die drei Geschosse hinweg. An Hauptfassade im Westen leicht vorkragender dreiachsiger Mittelrisalit als Eingangsvorbau mit hohen Rundbogenfenstern und abschließendem Dreiecksgiebel mit mittigem Halbrundfenster. Vorbauten an beiden Längsseiten, in Süden mit Zwerchgiebel. Das Erdgeschoss ist vorwiegend mit Rundbogentüren beziehungsweise -fenstern versehen. 32696197
Grabstätte des Forstmeisters Alers Brunnenweg 17 Grabstätte des Forstmeisters Alers im Wald in Nähe der ehemaligen Oberen Holzmühle am östlichen Ufer des Clarabad–Teiches. Auf in Rundbogen abschließenden Grabstein Inschrift in Stein, darüber ein Ehrenkranz mit Schleife. Grabstein auf rechteckigen profilierten Sockel. Grabstätte mit niedrigerSteineinfriedung, mit Eisengitter mit floralen Elementen. 32696275

Weblinks