Taubenhaus: Unterschied zwischen den Versionen

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== Geschichte ==
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Das Taubenhaus wurde [[1765]] unter dem damaligen Probst ([[1757]]–[[1774]]) und späteren Abt ([[1774]]–[[1780]]) Johann Hellersberg († 19. Dezember [[1780]]) erbaut und gehört zur barocken Ausbauphase der [[Kloster St. Ludgeri|Klosterdomäne St. Ludgeri]] und befindet sich im Zentrum des ursprünglichen Wirtschaftshofes der Klosteranlage.<ref>{{Literatur |Autor=[[Hans-Ehrhard Müller]] |Titel=Helmstedt – die Geschichte einer deutschen Stadt |Auflage=2 |Verlag= |Ort= |Datum=2004 |ISBN= |Seiten=358}}</ref> Im Zuge des Straßenbaus durch den ehemaligen Klosterhof wurde der Turm [[1978]] freigestellt und befindet sich seitdem isoliert auf einer Verkehrsinsel zwischen den beiden Fahrbahnen der Straße am [[Am Ludgerihof|Ludgerihof]].
Das Taubenhaus wurde [[1765]] unter dem damaligen Probst ([[1757]]–[[1774]]) und späteren Abt ([[1774]]–[[1780]]) Johann Hellersberg († 19. Dezember [[1780]]) erbaut, gehört zur barocken Ausbauphase der [[Kloster St. Ludgeri|Klosterdomäne St. Ludgeri]] und befindet sich im Zentrum des ursprünglichen Wirtschaftshofes der Klosteranlage.<ref>{{Literatur |Autor=[[Hans-Ehrhard Müller]] |Titel=Helmstedt – die Geschichte einer deutschen Stadt |Auflage=2 |Verlag= |Ort= |Datum=2004 |ISBN= |Seiten=358}}</ref> Im Zuge des Straßenbaus durch den ehemaligen Klosterhof wurde der Turm [[1978]] freigestellt und befindet sich seitdem isoliert auf einer Verkehrsinsel zwischen den beiden Fahrbahnen der Straße am [[Am Ludgerihof|Ludgerihof]].


== Siehe auch ==
== Siehe auch ==

Aktuelle Version vom 14. November 2025, 14:38 Uhr

Das Taubenhaus am Ludgerihof

Das Taubenhaus ist ein denkmalgeschützter Turm am Ludgerihof in der Kreisstadt Helmstedt im Landkreis Helmstedt in Niedersachsen in Deutschland.


Beschreibung

Der Bau besteht aus einem zweigeschossigen, achteckigen Turm aus Bruchstein, der von einer geschweiften, mit Schiefer gedeckten Haube abgeschlossen wird. Zu seinen gestalterischen Merkmalen zählen quaderverzahnte Ecken, ein profiliertes Gurtgesims sowie in Sandstein gefasste Fenster. An der Westseite befindet sich zudem eine Sonnenuhr.

Geschichte

Das Taubenhaus wurde 1765 unter dem damaligen Probst (17571774) und späteren Abt (17741780) Johann Hellersberg († 19. Dezember 1780) erbaut, gehört zur barocken Ausbauphase der Klosterdomäne St. Ludgeri und befindet sich im Zentrum des ursprünglichen Wirtschaftshofes der Klosteranlage.[1] Im Zuge des Straßenbaus durch den ehemaligen Klosterhof wurde der Turm 1978 freigestellt und befindet sich seitdem isoliert auf einer Verkehrsinsel zwischen den beiden Fahrbahnen der Straße am Ludgerihof.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Hans-Ehrhard Müller: Helmstedt – die Geschichte einer deutschen Stadt. 2. Auflage. 2004, S. 358.

Koordinaten: 52° 13′ 33,5″ N, 11° 0′ 58,6″ O