Bahrdorf: Unterschied zwischen den Versionen

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{{Infobox Gemeinde in Deutschland
{{Infobox Gemeinde in Deutschland
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|Name              = Bahrdorf
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|Wappen            = Wappen Bahrdorf.png
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|Lageplan          =  
| Lageplan          =  
|Lageplanbeschreibung =  
| Lageplanbeschreibung =  
|Bundesland        = Niedersachsen
| Bundesland        = Niedersachsen
|Regierungsbezirk  =  
| Regierungsbezirk  =  
|Direktionsbezirk  =  
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|Landkreis        = [[Landkreis Helmstedt|Helmstedt]]
| Landkreis        = [[Landkreis Helmstedt|Helmstedt]]
|Kreis            =  
| Kreis            =  
|Samtgemeinde      = [[Samtgemeinde Velpke|Velpke]]
| Samtgemeinde      = [[Samtgemeinde Velpke|Velpke]]
|Höhe              = 77
| Höhe              = 77
|Fläche            = 40.59
| Fläche            = 40.68
|Einwohner        = 1968
| Einwohner        = 1745
|Stand            = 2010-12-31
| Stand            = 2023-12-31
|PLZ              = [[38459]]
| PLZ              = [[38459]]
|Vorwahl          = [[05358]], [[05364]]
| Vorwahl          = [[05364]], [[05358]]
|Kfz              = [[HE]]
| Kfz              = [[HE]]
|Gemeindeschlüssel = 03 1 54 001
| Gemeindeschlüssel = 03 1 54 001
|Gliederung        = 4 Ortsteile
| LOCODE            = DE BL2
|Straße            =  
| Gliederung        = 4 Ortsteile
|Adresse          = [[Grafhorster Straße (Velpke)|Grafhorster Straße]] 6<br />38458 Velpke
| Straße            =  
|Adresse-Verband  =  
| Adresse          = [[Grafhorster Straße (Velpke)|Grafhorster Straße]] 6<br />[[38458]] [[Velpke]]
|Website          = [http://www.velpke.de www.velpke.de]
| Adresse-Verband  =  
|Bürgermeister    = [[Heinz-Udo Liedtke]]
| Website          = [https://www.velpke.de/rathaus-und-politik/rathaus/mitglieds-gemeinden/gemeinde-bahrdorf velpke.de]
|Bürgermeistertitel =  
| Bürgermeister    = [[Hans-Hubertus Broistedt]]
|Partei            = [[SPD]]
| Bürgermeistertitel =  
| Partei            = [[CDU]]
}}
}}
'''Bahrdorf''' ist eine Gemeinde im [[Landkreis Helmstedt]]. Sie gehört der [[Samtgemeinde Velpke]] an.
'''Bahrdorf''' ist eine Gemeinde im [[Landkreis Helmstedt]] in Niedersachsen in Deutschland. Sie gehört der [[Samtgemeinde Velpke]] an.


== Geographie ==
== Geographie ==
Bahrdorf liegt liegt zwischen den Naturparks [[Naturpark Elm-Lappwald|Elm-Lappwald]] und [[Drömling]] und ist reich an sandigen Böden. Das Forstgebiet ist von Misch- und Kiefernwälder geprägt. Im Gemeindegebiet werden überwiegend Getreide und Zuckerrüben angebaut, vermehrt auch Raps. Kleinere Hügel bestimmen das Landschaftsbild. Der höchste Hügel ist der Steinberg mit 115 m ü. NN.
=== Geographische Lage ===
Bahrdorf liegt im Helmstedter Holzland, zwischen den Naturparks [[Naturpark Elm-Lappwald|Elm-Lappwald]] und Drömling. Das Dorf wird von der [[Lapau]] durchflossen.  


<!--=== Geographische Lage ===-->
<!--=== Geologie ===-->
<!--=== Ausdehnung des Stadtgebiets ===-->
<!--=== Nachbargemeinden ===-->
=== Gemeindegliederung ===
=== Gemeindegliederung ===
Bahrdorf gliedert sich in die folgenden Ortsteile:
Die Ortsteile der Gemeinde sind:
* Kernort Bahrdorf mit [[Altena]] und [[Blanken]]
* Kernort Bahrdorf mit Wohnplatz [[Blanken]]
* [[Mackendorf]]
* [[Mackendorf]] mit Wohnplatz Klinkerwerk
* [[Rickensdorf]]
* [[Rickensdorf]] mit Wohnplatz Aussiedlerhof (Bullerbü)
* [[Saalsdorf]]
* [[Saalsdorf]] mit Wohnplatz [[Altena]]
Weitere Wohnplätze sind das [[Klinkerwerk]] (Ziegelei, zwei Kilometer von Mackendorf entfernt) sowie [[Bullerbü]] (einen Kilometer von Rickensdorf entfernt).
<!--
<!--=== Klima ===-->
=== Nachbargemeinden ===
-->
=== Geologie ===
Das Gemeindegebiet ist reich an sandigen Böden. Misch- und Kiefernwälder bestimmen das Forstbild. Überwiegend werden Getreide und Zuckerrüben und vermehrt wird auch Raps angebaut. Das Land ist von kleineren Hügeln bestimmt. Der höchste Hügel ist der Steinberg mit 115 m ü. NN.
<!--
=== Klima ===
-->
== Geschichte ==
Im Jahr [[973]] war die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde als „Bardorp“ anlässlich der Bestätigung einer Schenkung durch Kaiser Otto II. an den Bischof von Magdeburg.
 
Die Existenz von [[Burg Bahrdorf]] als Landesburg des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg in Bahrdorf lässt sich erstmals für das Jahr [[1328]] erschließen. Im Jahr [[1340]] wird sie dann erstmals ausdrücklich genannt. Ausgehend von der Schenkung Bahrdorfs an das Bistum Magdeburg im Jahr [[973]] verlangte der Bischof [[1347]] den Abbruch der Burg. Nach längerem Rechtsstreit verblieb die Burg aber in den Händen der Herzöge von Lüneburg. Nach deren Aussterben kam die Burg [[1369]] an Herzog Magnus II. von Braunschweig-Wolfenbüttel. Im Lüneburger Erbfolgekrieg wurde die Burg [[1371]] ausgebaut. Zwischen [[1347]] und [[1588]] war die Burg an die Herren von Marenholtz verpfändet. Nach der dann erfolgten Einlösung des Pfandes diente die Burg noch als Witwen- und Amtssitz. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde sie zur Domäne umgewandelt. Von der alten Burg ist nur der Bergfried erhalten geblieben.<ref>Sandy Bieler: ''[https://www.ms-visucom.de/cgi-bin/ebidat.pl?id=6173 Bahrdorf]'' in der wissenschaftlichen Datenbank „EBIDAT“ des Europäischen Burgeninstituts, abgerufen am 1. Juli 2021.</ref>
 
In der Franzosenzeit wurde das [[Amt Bahrdorf]], das zum Elmbezirk des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel gehörte, mit dem Amt Neuhaus und den Adligen Gerichten [[Büstedt]] und [[Groß Twülpstedt|Twülpstedt]] zum [[Kanton Bahrdorf]] vereinigt, der von [[1807]] bis [[1813]] bestand und zum [[Distrikt Helmstedt]] im Departement der Oker des Königreiches Westphalen gehörte. Er wurde durch das Königliche Decret vom 24. Dezember [[1807]] gebildet.<ref name="decret1807">{{Literatur |Hrsg=Landschaftsverband Westfalen-Lippe |Titel=Königliches Decret, wodurch die Eintheilung des Königreichs in acht Departements angeordnet wird |TitelErg=Verzeichniß der Departements, Districte, Cantons und Communen des Königreichs |Sammelwerk=Bulletin des lois du Royaume de Westphalie |Band=I |Nummer=6 |Datum=1807 |Seiten=158 f. |Online=https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/que/normal/que1077.pdf |Format=PDF |KBytes=4900 |Abruf=2013-03-28}}</ref> Mit der [[1814]] erfolgten Neuordnung kam Bahrdorf zum Kreisgericht Vorsfelde, dem späteren Amt Vorsfelde. [[1850]] wurde eine Schützengesellschaft gegründet, auf die der heutige [[Schützenverein Bahrdorf von 1850 e.V.|Schützenverein]] zurückgeht. [[1863]] erfolgte die Gründung des [[Männer-Gesang-Verein Concordia Bahrdorf|Männergesangvereins]], [[1875]] die Gründung der [[Ortsfeuerwehr Bahrdorf|Freiwilligen Feuerwehr]], [[1895]] wurde Bahrdorf an das Eisenbahnnetz angeschlossen und [[1898]] ein [[TSV Bahrdorf|Turnverein]] gegründet.
 
Am 12. April [[1945]] wurde Bahrdorf von US-amerikanischen Truppen eingenommen. [[1949]] erfolgte die Gründung einer Volksbücherei. Infolge der Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa von [[1945]] bis [[1950]] hatte sich die Einwohnerzahl Bahrdorfs von 753 ([[1939]]) auf 1362 ([[1950]]) vergrößert, davon waren [[1950]] 485 Heimatvertriebene. Ab [[1950]] entstanden Neubaugebiete.


== Geschichte ==
[[2013]] wurde der [[Heimat- und Kulturverein der Gemeinde Bahrdorf]] gegründet.
Die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde erfolgte als ''Bardorp'' im Jahr 973 in einer Schenkung an den Bischof von Magdeburg.
 
Zur Entwicklung des Postwesens in Bahrdorf siehe: [[Postroute Braunschweig–Calvörde#Bahrdorf|Postroute Braunschweig–Calvörde]].
 
=== Ortsname, Herkunft ==
Alte Bezeichnungen: 8./9.&nbsp;Jahrhundert „Bardorf“, 937 „Bardorp“, Mitte 11.&nbsp;Jahrhundert „Barthorpa“, 1209 „Bardorp“, 1189 „Barthorp“, 1328 „Bardorp“, 1344 „Bardorpe“.
 
Der Ortsname könnte auf Wald-Dorf zurückgehen. Er enthält möglicherweise ''baeru, baero'' für Wald, germanisch ''barwa'' für Nadelbaum, Wal. Eine andere Möglichkeit der Deutung des Ortsnamens ist das polnische Wort ''bara'' für Sumpf. Aufgrund der Lage des Ortes am Wald und in der Flussaue der Lapau, beziehungsweise einstiger Ausläufer des Drömlings, ist die Herkunft des Ortsnamens nicht eindeutig festzulegen.<ref>{{Internetquelle |autor=Jürgen Udolph (Recherche) |url=http://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/programm/ortsnamenforscher103_page-1.html |titel=Der „Ortsnamenforscher“ |werk=Internetseite NDR 1 Niedersachsen |archiv-url=https://web.archive.org/web/20141228060629/http://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/programm/ortsnamenforscher103_page-1.html |archiv-datum=2014-12-28 |abruf=2019-08-03 |offline=1}}</ref>


=== Eingemeindungen ===
=== Eingemeindungen ===
Am 1. Juli [[1972]] wurden die Gemeinden [[Mackendorf]], [[Rickensdorf]] und [[Saalsdorf]] eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): ''Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982.'' W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 271.</ref>
Am 1. Juli [[1972]] wurden die Gemeinden [[Mackendorf]], [[Rickensdorf]] und [[Saalsdorf]] eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): ''Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982''. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 271 ([https://www.statistischebibliothek.de/mir/servlets/MCRFileNodeServlet/DEMonografie_derivate_00002231/HistGem-1983.pdf#page=271 Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder] [PDF; 41,1 MB]).</ref>
<!--=== Einwohnerentwicklung ===-->
 
<!--== Religionen ==-->
=== Einwohnerentwicklung ===
=== Ortsname, Herkunft ===
{| class="wikitable"   
Alte Bezeichnungen: 8./9. Jahrhundert Bardorf, 937 Bardorp, Mitte 11. Jahrhundert Barthorpa, 1209 Bardorp, 1189 Barthorp, 1328 Bardorp, 1344 Bardorpe.
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! Jahr
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<ref>[https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?braunschweig/helmstedt.htm Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900]. gemeindeverzeichnis.de, abgerufen am 6. November 2023.</ref><ref>Michael Rademacher: ''[https://eirenicon.com/rademacher/www.verwaltungsgeschichte.de/helmstedt.html Die Gemeinden des Landkreises Helmstedt]''. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com. Abgerufen am 6. November 2023.</ref>
 
== Religion ==
In der Ortschaft Bahrdorf befindet sich die evangelisch-lutherische [[St. Stephan (Bahrdorf)|St.-Stephanus-Kirche]], sie gehört zur Propstei Vorsfelde. Weitere Kirchen befinden sich in den Ortsteilen [[Mackendorf]], [[Rickensdorf]] und [[Saalsdorf]].


Der Ortsname könnte auf das Wort "Wald-Dorf" zurückgehen. Er enthält möglicherweise "baeru, baero" für "Wald", germanisch "barwa" für "Nadel-Baum, Wald". Eine andere Möglichkeit der Deutung des Ortsnamens besteht im polnischen Wort "bara" für "Sumpf". Auf Grund der Lage des Ortes am Wald und in der Flußaue der Lapau, beziehungsweise einstigen Ausläufern des Drömlings, ist nicht eindeutig festzulegen.<ref>[http://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/programm/ortsnamen102.html Der "Ortsnamenforscher" auf NDR 1 Niedersachsen]. Recherche Prof. Jürgen Udolph.</ref>
Da sich nach dem Zweiten Weltkrieg Flüchtlinge und Heimatvertriebene aus katholischen Gebieten in Bahrdorf und den umliegenden Ortschaften niederließen, wurde [[1946]] die zur Velpker Kirche [[Unbefleckte Empfängnis Mariä (Velpke)|Unbefleckte Empfängnis Mariä]] gehörende katholische Pfarrvikarie Bahrdorf gegründet. Sie war neben Bahrdorf auch für die Ortschaften [[Mackendorf]], [[Papenrode]], [[Querenhorst]], [[Rickensdorf]] und [[Saalsdorf]] zuständig. Zum Bau einer katholischen Kirche kam es in Bahrdorf nicht, die Gottesdienste fanden in der Wohnung des Pfarrers oder in der evangelischen Kirche statt. [[1966]] wurde die Pfarrvikarie Bahrdorf wieder aufgelöst und kam zur [[Kirchengemeinde Velpke]] zurück.<ref>Peter Eppert: ''75 Jahre St. Marien Velpke.'' Grafhorst 2004, S. 10 u. 12.</ref>


== Politik ==
== Politik ==
=== Gemeinderat ===
=== Gemeinderat ===
Der Rat der Gemeinde Bahrdorf zählt in der gegenwärtigen Legislaturperiode elf Ratsmitglieder. Die [[Kommunalwahlen 2011|Kommunalwahl]] am 11.&nbsp;September 2011 lieferte folgendes Ergebnis:
{{Wahldiagramm
{| class="prettytable"
| LAND        = DE
|--- class="hintergrundfarbe5"   
| DIFF2        = ja
| PROZENT      = nein
| TITEL        = Gemeinderatswahl 2021<ref>https://www.velpke.de/Wahlen/Kommunalwahl2021/Bundestagswahl2021_Produktiv/Kommunalwahl2021/031545404/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=31&stimmentyp=0&id=ebene_8_id_5</ref>
| TITEL2      = <small>'''Wahlbeteiligung:''' 60,54 %</small>
| JAHRALT      = 2016
| PARTEI1      = CDU
| ERGEBNIS1    = 56.29
| ERGEBNISALT1 = 50.33
| PARTEI2      = SPD
| ERGEBNIS2    = 33.42
| ERGEBNISALT2 = 34.88
| PARTEI3      = Unabh.
| ERGEBNIS3    = 0
| ERGEBNISALT3 = 5.48
| PARTEI4      = GRÜNE
| ERGEBNIS4    = 0
| ERGEBNISALT4 = 4.99
| PARTEI5      = Unabh.
| ERGEBNIS5    = 0
| ERGEBNISALT5 = 4.32
|JAHRNEU=2021|PARTEI6=AfD|PARTEI7=FDP|ERGEBNIS6=6.09|ERGEBNIS7=4.20|ANMERKUNG3=Einzelbewerber [[Karl-Heinz Schaare]]|ANMERKUNG5=Einzelbewerber Runkehl}}
Der Gemeinderat ist die kommunale Volksvertretung der Gemeinde Bahrdorf. Über die Vergabe der elf Sitze entscheiden die Bürger alle fünf Jahre bei den Kommunalwahlen.
 
Aus dem Ergebnis der [[Kommunalwahl 2021 (Landkreis Helmstedt)|Kommunalwahl 2021]] ergab sich folgende Sitzverteilung:<ref>{{Internetquelle |url=https://www.velpke.de/Wahlen/Kommunalwahl2021/Bundestagswahl2021_Produktiv/Kommunalwahl2021/031545404/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=31&stimmentyp=0&id=ebene_8_id_5 |titel=Ergebnis Gemeindewahl 2021 |abruf=2022-07-09}}</ref>
{| class="toptextcells"
|{{Sitzverteilung
| float = right
| Überschrift = Aktuelle Sitzverteilung im Rat
|SPD|3=CDU| SPD  = 4
| Sonst. =
| CDU  = 6
|4=AfD|AfD=1}}
|}
{| class="wikitable"   
|-
|colspan="2" | '''Parteien und Wählergemeinschaften'''
|colspan="2" | '''Parteien und Wählergemeinschaften'''
|align="center" | '''%<br />2011'''
|align="center" | '''%<br />2021'''
|align="center" | '''Sitze<br />2011'''
|align="center" | '''Sitze<br />2021'''
|align="center" | %<br />2016
|align="center" | Sitze<br />2016
|align="center" | %<br />2011
|align="center" | Sitze<br />2011
|----
|CDU
|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]
|align="right" | '''56,29'''
|align="right" | '''''6'''''
|align="right" | 50,33
|align="right" | ''6''
|align="right" | 47,57
|align="right" | ''5''
|----
|----
|SPD
|SPD
|[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]
|[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]
|align="right" |'''39,02'''
|align="right" | '''33,42'''
|align="right" |'''''4'''''
|align="right" | '''''4'''''
|align="right" | 34,87
|align="right" | ''4''
|align="right" | 39,02
|align="right" | ''4''
|----
|----
|CDU
|AfD
|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]
|[[Alternative für Deutschland]]
|align="right" |'''47,57'''
|align="right" | '''6,09'''
|align="right" |'''''5'''''
|align="right" | '''''1'''''
|align="right" | —
|align="right" | ''—''
|align="right" | —
|align="right" | —
|----
|FDP
|[[Freie Demokratische Partei]]
|align="right" | '''4,20'''
|align="right" | '''''—'''''
|align="right" | —
|align="right" | ''—''
|align="right" | —
|align="right" | ''''
|----
|----
|GRÜNE
|GRÜNE
|[[Bündnis 90/Die Grünen]]
|[[Bündnis 90/Die Grünen]]
|align="right" |'''5,23'''
|align="right" | ''''''
|align="right" |'''''1'''''
|align="right" | '''''—'''''
|align="right" | 4,98
|align="right" | ''—''
|align="right" | 5,23
|align="right" | ''1''
|----
|----
|Einzelbewerber  
|Einzelbewerber  
|[[Karl-Heinz Schaare]]
|[[Karl-Heinz Schaare]]
|align="right" |'''8,16'''
|align="right" | ''''''
|align="right" |'''''1'''''
|align="right" | '''''—'''''
|align="right" | 5,48
|align="right" | ''1''
|align="right" | 8,16
|align="right" | ''1''
|----
|----
|Einzelbewerber
|Runkehl
|align="right" | '''—'''
|align="right" | '''''—'''''
|align="right" | 4,31
|align="right" | ''—''
|align="right" | —
|align="right" | ''—''
|----
|----
|--- class="hintergrundfarbe5"
|--- class="hintergrundfarbe5"
|colspan="2" |'''gesamt'''
|colspan="2" |'''gesamt'''
|align="right" |'''100,0'''
|align="right" | '''100,00'''
|align="right" |'''''11'''''
|align="right" | '''''11'''''
|align="right" | 100,00
|align="right" | ''11''
|align="right" | 100,00
|align="right" | ''11''
|--- class="hintergrundfarbe5"
|--- class="hintergrundfarbe5"
|colspan="2" |'''Wahlbeteiligung in %'''
|colspan="2" |'''Wahlbeteiligung in %'''
|colspan="2" align="right" |'''60,75'''
|colspan="2" align="right" | '''60,54'''
|colspan="2" align="right" | 61,50
|colspan="2" align="right" | 60,75
|}
|}


=== Bürgermeister ===
=== Bürgermeister ===
Ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde war seit dem 9. September 2006 der [[CDU]]-Politiker [[Hans Hubertus Broistedt]]. Am 3. November 2011 wurde er von [[Heinz-Udo Liedtke]] ([[SPD]]) abgelöst. Als dessen Stellvertreter wurden [[Holger Klinzmann]] ([[CDU]]) und [[Karl-Heinz Schaare]] ([[SPD]]/[[SG-Gruppe]]) gewählt.
Ehrenamtliche Bürgermeister der Gemeinde ist seit [[2016]] der [[CDU]]-Politiker [[Hans-Hubertus Broistedt]].
 
→ ''siehe auch: [[Liste der Bürgermeister von Bahrdorf]]''


=== Wappen ===
=== Wappen ===
Das Wappen ist in Blau und Gold gespalten. Darin befindet sich in verwechselten Farben eine vierblättrige Eiche mit drei Eicheln.
Gespalten in Blau und Gold, darin in verwechselten Farben eine vierblättrige Eiche mit drei Eicheln.
<!--=== Städtepartnerschaften ===-->
<!--
=== Gemeindepartnerschaften ===
-->
 
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
<!--=== Museen ===-->
<!--
<!--=== Musik ===-->
=== Theater und Museen ===
=== Musik ===
-->
=== Bauwerke ===
=== Bauwerke ===
* Evangelisch-lutherische St.-Stephanus-Kirche (zur Propstei Vorsfelde gehörend)
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Bahrdorf}}
* Domäne (ehemalige Wasserburg)
 
Weitere Kirchen befinden sich in den Ortsteilen [[Mackendorf]], [[Rickensdorf]] und [[Saalsdorf]].
Die evangelisch-lutherische [[St. Stephan (Bahrdorf)|St.-Stephanus-Kirche]] ist in mehreren Etappen entstanden. Der Kirchturm ist romanisch, der Chor ist aus dem 15. Jahrhundert.
<!--=== Parks ===-->
 
<!--=== Naturdenkmäler ===-->
[[Datei:Bahrdorf Domäne.jpg|mini|Die frühere [[Burg Bahrdorf]] mit mittelalterlichem Bergfried, umgewandelt zur Domäne]]
 
Die Domäne geht auf die [[Burg Bahrdorf]] als ehemalige Wasserburg zurück, von der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts große Teile abgerissen wurden. Sie lag in einem großen Teich, der von der [[Lapau]] gespeist wurde. Der älteste noch erhaltene Teil der Domäne ist der Bergfried. Außerdem ist noch das ehemalige Pächterwohnhaus aus dem 16. Jahrhundert vorhanden, das [[1881]] im Stil der Neorenaissance umgebaut wurde. Zur Dömäne gehört auch das Vorwerk in [[Blanken]].
 
Das [[Kriegerdenkmal (Bahrdorf)|Kriegerdenkmal]] für die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege befindet sich auf dem [[Friedhof (Bahrdorf)|Friedhof]].
<gallery mode="packed">
Bahrdorf Kirche.JPG|[[St. Stephan (Bahrdorf)|St.-Stephanus-Kirche]]
Bahrdorf Denkmal.jpg|[[Kriegerdenkmal (Bahrdorf)|Kriegerdenkmal]]
</gallery>
<!--
=== Grünflächen und Naherholung ===
-->
=== Sport ===
=== Sport ===
Im Ort gibt es den [[Turn- und Sportverein Bahrdorf von 1898 e.V.]] sowie den [[Schützenverein Bahrdorf von 1850 e.V.]]
Bahrdorf verfügt über einen Sportplatz und eine Sporthalle, die Lapau-Halle an der Grundschule. Sportvereine sind der [[TSV Bahrdorf]] und der [[Schützenverein Bahrdorf von 1850 e.V.]].
<!--=== Regelmäßige Veranstaltungen ===-->
<!--
<!--=== Kulinarische Spezialitäten ===-->
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===
=== Kulinarische Spezialitäten ===
-->
== Wirtschaft und Infrastruktur ==
=== Unternehmen ===
Ein Kiosk ist heute die einzige Einkaufsmöglichkeit für Waren des täglichen Bedarfs in Bahrdorf. Das Kaufhaus, die Gemischtwarenhandlung, die Bäckerei, die Fleischerei und sämtliche Gaststätten wurden im Laufe der Zeit geschlossen.
 
Die Poststelle I, die dem [[Postamt Helmstedt]], später Wolfsburg, zugeordnet war, wurde geschlossen. Heute besteht nur ein DHL-Paketshop in Bahrdorf. Ebenfalls geschlossen wurden die Zweigstellen der [[Norddeutsche Landesbank|Norddeutschen Landesbank]] und der [[Volksbank]] eG Velpke.
 
Die Firma ''TSN-Rohstoffe Bahrdorf GmbH'' aus Wolfenbüttel betreibt bei Bahrdorf ein Kieswerk, in dem seit [[2005]] Kiese und Sande abgebaut werden. In Bahrdorf sind auch mehrere Handwerksbetriebe ansässig.
 
Die [[Molkerei]] bestand seit [[1890]], die genossenschaftlich geführte Einrichtung gehörte zur [[Molkerei-G. Bahrdorf eGmbH]]. Da die Lage der Molkerei nicht zu weit vom [[Grenzübergang Helmstedt–Marienborn]] entfernt war, lieferte sie ihre Produkte auch nach West-Berlin. [[1965]] löste sich die Molkereigenossenschaft Bahrdorf auf.<ref>{{Webarchiv|url=https://www.helmstedt.de/nachrichten-archiv/nachrichten-archiv/2013-06-26/geschichte-1950-bis-1969.html |wayback=20180224053226 |text=Geschichte 1950 bis 1969 auf Internetpräsenz des Landkreises Helmstedt}}, abgerufen am 23. Februar 2018</ref>
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Bahrdorf Kieswerk.jpg|Kieswerk
Bahrdorf Molkerei.jpg|Ehemalige Molkerei
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=== Medien ===
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=== Öffentliche Einrichtungen ===
Die [[Freiwillige Feuerwehr Bahrdorf]] wurde [[1875]]<ref>https://bahrdorf.com/images/dokumente/chroniken_bahrdorf/1973_Frw-Feuerwehr001_compressed.pdf</ref> gegründet, sie verfügt über ein Feuerwehrhaus an der [[Schulstraße (Bahrdorf)|Schulstraße]]. Neben dem Feuerwehrhaus befindet sich der Sportplatz. Ein Spielplatz befindet sich am Windmühlenberg.
 
Der [[Friedhof (Bahrdorf)|Friedhof]] verfügt über eine Kapelle. Auf dem [[Friedhof (Bahrdorf)|Friedhof]] steht ein [[Kriegerdenkmal (Bahrdorf)|Kriegerdenkmal]] für die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege sowie ein [[Gedenkstein (Bahrdorf)|Gedenkstein]] für die Opfer der Vertreibung aus der Heimat.
 
Die Revierförsterei Bahrdorf besteht nicht mehr, sie befand sich in [[Blanken]] und gehörte zum Forstamt [[Mariental]].
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Bahrdorf Feuerwehr.jpg|Feuerwehrhaus
Bahrdorf Spielplatz.jpg|Spielplatz
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=== Bildung ===
Die [[Kindertagesstätte Krümelkiste]] befindet sich in einem [[1949]] errichteten Gebäude, mit dem die damalige Volksschule um zwei Klassenräume erweitert wurde. Zurzeit (2021) entsteht ein Neubau.
 
Die heutige Grundschule, die [[Marienkäferschule]], wurde [[1966]]/[[1967]] erbaut, nachdem ihre Vorgängerbauten zu klein geworden waren. Im Dezember [[1967]] erfolgte die Einweihung des Schulgebäudes, das inzwischen mehrmals erweitert wurde. Unter anderem [[2001]] um eine Turnhalle, die ''[[Lapau-Halle]]''.
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Bahrdorf Kindergarten.jpg|Kindertagesstätte
Bahrdorf Schule.jpg|[[Marienkäferschule]]
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== Wirtschaft und Infrastruktur ==
=== Verkehr ===
=== Verkehr ===
Bahrdorf liegt östlich der [[Bundesstraße 244]].
==== Straßenverkehr ====
<!--=== Medien ===-->
Bahrdorf liegt abseits der großen Straßenverbindungen. Land- und Kreisstraßen führen von Bahrdorf nach [[Altena]], [[Blanken]], [[Büstedt]], Gehrendorf, [[Meinkot]] und [[Papenrode]]. Nördlich von Bahrdorf verläuft in rund 9 km Entfernung die [[Bundesstraße 188]], im Westen von Bahrdorf in rund 6 km Entfernung die [[Bundesstraße 244]]. Die nächstliegenden Autobahnanschlussstellen sind Helmstedt-West und Rennau in rund 15 km Entfernung ([[Bundesautobahn 2|A 2]]). Buslinien führen von Bahrdorf bis nach [[Helmstedt]] und Wolfsburg.
=== Öffentliche Einrichtungen ===
 
Die Gemeinde verfügt über eine [[Freiwillige Feuerwehr Bahrdorf|Freiwillige Feuerwehr]].
==== Eisenbahn ====
<!--=== Bildung ===-->
[[Datei:Bahnstrecke Helmstedt–Oebisfelde4.JPG|mini|Eisenbahnbrücke über die [[Lapau]] zwischen Bahrdorf und [[Blanken]]]]
<!--== Persönlichkeiten ==-->
Bahrdorf lag an der [[Bahnstrecke Helmstedt–Oebisfelde]], die am 1.&nbsp;September [[1895]] eröffnet wurde. Von [[1945]] an durchschnitt die Innerdeutsche Grenze die Strecke, so dass der regelmäßige Zugverkehr eingestellt und der [[Bahnhof Bahrdorf]] nicht mehr bedient wurde. Allerdings spielte die Strecke in der Nachkriegszeit eine größere Rolle, weil auf ihr bis [[1952]] Leerfahrten von Lokomotiven der Reichsbahn der Sowjetischen Besatzungszone (DR) und Reichsbahn der Westzonen (später DB) zwischen [[Helmstedt]] und Oebisfelde stattfanden, wo jeweils der Lokwechsel von DB und DR erfolgte. Die Leerfahrten waren nötig, weil der Güterverkehr zwischen Berlin und den Westzonen bzw. der Bundesrepublik über [[Helmstedt]] und Oebisfelde überwiegend im Einrichtungsverkehr erfolgte, in Oebisfelde abgekuppelte Lokomotiven dadurch zur Rückfahrt einen Zug in [[Helmstedt]] übernahmen und umgekehrt. Der an Bahrdorf vorbeiführende Streckenabschnitt wurde danach stillgelegt und die Gleise Ende der 1960er-Jahre abgebaut. Auch die nahe dem Bahnhof gelegene Gaststätte [[Zur Eisenbahn (Bahrdorf)|Zur Eisenbahn]] besteht schon lange nicht mehr. Heute ist der nächstliegende in Betrieb befindliche Bahnhof Oebisfelde in rund 7 km Entfernung.
<!--=== Ehrenbürger ===-->
 
<!--=== Söhne und Töchter der Stadt ===-->
== Persönlichkeiten ==
<!--=== Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben ===-->
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<!--== Sonstiges ==-->
=== Ehrenbürger ===
<!--== Literatur ==-->
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=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===
* [[Carl Friedrich Ferdinand Lambrecht]] ([[1758]]–[[1828]]), preußischer Beamter und Abgeordneter der Reichsstände des Königreichs Westphalen
* [[Alexander Schlüter]] (* [[1985]]), deutscher Sportjournalist
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=== Personen, die in dieser Gemeinde gewirkt haben ===
-->
 
== Literatur ==
* Martin Zeiller: Bardorff. In: Matthäus Merian (Hrsg.): ''Topographia Ducatus Brunswick et Lüneburg (= Topographia Germaniae''. Band 15). 1. Auflage. Matthaeus Merians Erben, Frankfurt am Main 1654, S. 47 ([https://de.wikisource.org/wiki/de:Topographia_Braunschweig_L%C3%BCneburg:_Bardorff Volltext] Wikisource).
* Willi Scherfise: ''1000 Jahre Bahrdorf''. Kühne, Helmstedt 1973
* Heinz Pohlendt: ''Der Landkreis Helmstedt.'' Walter Dorn Verlag, Bremen-Horn 1957


== Weblinks ==
== Weblinks ==
* [http://www.velpke.de/samtgemeinde-und-doerfer/bahrdorf/index.html Infos zur Gemeinde Bahrdorf auf der Website der Samtgemeinde Velpke]
* [https://www.velpke.de/rathaus-und-politik/rathaus/mitglieds-gemeinden/gemeinde-bahrdorf Gemeinde Bahrdorf] auf der Website der [[Samtgemeinde Velpke]]
* [http://www.velpke.de/samtgemeinde-und-doerfer/bahrdorf/bahrdorfer-chronik/index.html Bahrdorfer Chronik aus der Festschrift ''1000 Jahre Bahrdorf'' im Jahre 1973]
* [https://www.velpke.de/vereine-und-verbaende-gemeinde-bahrdorf Vereine und Verbände Gemeinde Bahrdorf] auf der Website der [[Samtgemeinde Velpke]]
* [http://www.velpke.de/samtgemeinde-und-doerfer/bahrdorf/bahrdorfer-schuetzenverein/index.html Infos zum Schützenverein Bahrdorf auf der Website der Samtgemeinde Velpke]
* [https://www.bahrdorf.com/index.php/bahrdorf2 Bahrdorf] auf der Website des [[Heimat- und Kulturverein der Gemeinde Bahrdorf|Heimat- und Kulturvereins der Gemeinde Bahrdorf]]
* [https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=2069228-6 Literatur von und über Bahrdorf] im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==

Aktuelle Version vom 25. März 2025, 18:03 Uhr

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bahrdorf
Markierung
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bahrdorf hervorgehoben
Koordinaten: 52° 23′ N, 11° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: HelmstedtVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Samtgemeinde: Velpke
Höhe: 77 m ü. NN
Fläche: 40,7 km²
Einwohner: 1745 (31. Dez. 2023)
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 38459
Vorwahlen: 05364, 05358
Kfz-Kennzeichen: HE
Gemeindeschlüssel: 03 1 54 001
LOCODE: DE BL2
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Grafhorster Straße 6
38458 Velpke
Website:
Bürgermeister: Hans-Hubertus Broistedt (CDU)

Bahrdorf ist eine Gemeinde im Landkreis Helmstedt in Niedersachsen in Deutschland. Sie gehört der Samtgemeinde Velpke an.

Geographie

Geographische Lage

Bahrdorf liegt im Helmstedter Holzland, zwischen den Naturparks Elm-Lappwald und Drömling. Das Dorf wird von der Lapau durchflossen.

Gemeindegliederung

Die Ortsteile der Gemeinde sind:

Geologie

Das Gemeindegebiet ist reich an sandigen Böden. Misch- und Kiefernwälder bestimmen das Forstbild. Überwiegend werden Getreide und Zuckerrüben und vermehrt wird auch Raps angebaut. Das Land ist von kleineren Hügeln bestimmt. Der höchste Hügel ist der Steinberg mit 115 m ü. NN.

Geschichte

Im Jahr 973 war die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde als „Bardorp“ anlässlich der Bestätigung einer Schenkung durch Kaiser Otto II. an den Bischof von Magdeburg.

Die Existenz von Burg Bahrdorf als Landesburg des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg in Bahrdorf lässt sich erstmals für das Jahr 1328 erschließen. Im Jahr 1340 wird sie dann erstmals ausdrücklich genannt. Ausgehend von der Schenkung Bahrdorfs an das Bistum Magdeburg im Jahr 973 verlangte der Bischof 1347 den Abbruch der Burg. Nach längerem Rechtsstreit verblieb die Burg aber in den Händen der Herzöge von Lüneburg. Nach deren Aussterben kam die Burg 1369 an Herzog Magnus II. von Braunschweig-Wolfenbüttel. Im Lüneburger Erbfolgekrieg wurde die Burg 1371 ausgebaut. Zwischen 1347 und 1588 war die Burg an die Herren von Marenholtz verpfändet. Nach der dann erfolgten Einlösung des Pfandes diente die Burg noch als Witwen- und Amtssitz. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde sie zur Domäne umgewandelt. Von der alten Burg ist nur der Bergfried erhalten geblieben.[1]

In der Franzosenzeit wurde das Amt Bahrdorf, das zum Elmbezirk des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel gehörte, mit dem Amt Neuhaus und den Adligen Gerichten Büstedt und Twülpstedt zum Kanton Bahrdorf vereinigt, der von 1807 bis 1813 bestand und zum Distrikt Helmstedt im Departement der Oker des Königreiches Westphalen gehörte. Er wurde durch das Königliche Decret vom 24. Dezember 1807 gebildet.[2] Mit der 1814 erfolgten Neuordnung kam Bahrdorf zum Kreisgericht Vorsfelde, dem späteren Amt Vorsfelde. 1850 wurde eine Schützengesellschaft gegründet, auf die der heutige Schützenverein zurückgeht. 1863 erfolgte die Gründung des Männergesangvereins, 1875 die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr, 1895 wurde Bahrdorf an das Eisenbahnnetz angeschlossen und 1898 ein Turnverein gegründet.

Am 12. April 1945 wurde Bahrdorf von US-amerikanischen Truppen eingenommen. 1949 erfolgte die Gründung einer Volksbücherei. Infolge der Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa von 1945 bis 1950 hatte sich die Einwohnerzahl Bahrdorfs von 753 (1939) auf 1362 (1950) vergrößert, davon waren 1950 485 Heimatvertriebene. Ab 1950 entstanden Neubaugebiete.

2013 wurde der Heimat- und Kulturverein der Gemeinde Bahrdorf gegründet.

Zur Entwicklung des Postwesens in Bahrdorf siehe: Postroute Braunschweig–Calvörde.

Ortsname, Herkunft

Alte Bezeichnungen: 8./9. Jahrhundert „Bardorf“, 937 „Bardorp“, Mitte 11. Jahrhundert „Barthorpa“, 1209 „Bardorp“, 1189 „Barthorp“, 1328 „Bardorp“, 1344 „Bardorpe“.

Der Ortsname könnte auf Wald-Dorf zurückgehen. Er enthält möglicherweise baeru, baero für Wald, germanisch barwa für Nadelbaum, Wal. Eine andere Möglichkeit der Deutung des Ortsnamens ist das polnische Wort bara für Sumpf. Aufgrund der Lage des Ortes am Wald und in der Flussaue der Lapau, beziehungsweise einstiger Ausläufer des Drömlings, ist die Herkunft des Ortsnamens nicht eindeutig festzulegen.[3]

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Mackendorf, Rickensdorf und Saalsdorf eingegliedert.[4]

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1790 000000000000498.0000000000498
1821 000000000000592.0000000000592
1849 000000000000651.0000000000651
1871 000000000000763.0000000000763
1905 000000000000903.0000000000903
1910 000000000000856.0000000000856
1925 000000000000844.0000000000844
1933 000000000000808.0000000000808
1939 000000000000753.0000000000753
1950 000000000001362.00000000001.362
1956 000000000001235.00000000001.235
2003 000000000002099.00000000002.099
2010 000000000001968.00000000001.968
2019 000000000001825.00000000001.825
2023 000000000001745.00000000001.745

[5][6]

Religion

In der Ortschaft Bahrdorf befindet sich die evangelisch-lutherische St.-Stephanus-Kirche, sie gehört zur Propstei Vorsfelde. Weitere Kirchen befinden sich in den Ortsteilen Mackendorf, Rickensdorf und Saalsdorf.

Da sich nach dem Zweiten Weltkrieg Flüchtlinge und Heimatvertriebene aus katholischen Gebieten in Bahrdorf und den umliegenden Ortschaften niederließen, wurde 1946 die zur Velpker Kirche Unbefleckte Empfängnis Mariä gehörende katholische Pfarrvikarie Bahrdorf gegründet. Sie war neben Bahrdorf auch für die Ortschaften Mackendorf, Papenrode, Querenhorst, Rickensdorf und Saalsdorf zuständig. Zum Bau einer katholischen Kirche kam es in Bahrdorf nicht, die Gottesdienste fanden in der Wohnung des Pfarrers oder in der evangelischen Kirche statt. 1966 wurde die Pfarrvikarie Bahrdorf wieder aufgelöst und kam zur Kirchengemeinde Velpke zurück.[7]

Politik

Gemeinderat

Gemeinderatswahl 2021[8]
Wahlbeteiligung: 60,54 %
 %
60
50
40
30
20
10
0
56,29
33,42
n. k.
n. k.
n. k.
6,09
4,20
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2016
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
+5,96
−1,46
−5,48
−4,99
−4,32
+6,09
+4,20
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
c Einzelbewerber Karl-Heinz Schaare
e Einzelbewerber Runkehl

Der Gemeinderat ist die kommunale Volksvertretung der Gemeinde Bahrdorf. Über die Vergabe der elf Sitze entscheiden die Bürger alle fünf Jahre bei den Kommunalwahlen.

Aus dem Ergebnis der Kommunalwahl 2021 ergab sich folgende Sitzverteilung:[9]

Aktuelle Sitzverteilung im Rat
   
Insgesamt 11 Sitze
Parteien und Wählergemeinschaften %
2021
Sitze
2021
%
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 56,29 6 50,33 6 47,57 5
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 33,42 4 34,87 4 39,02 4
AfD Alternative für Deutschland 6,09 1
FDP Freie Demokratische Partei 4,20
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 4,98 5,23 1
Einzelbewerber Karl-Heinz Schaare 5,48 1 8,16 1
Einzelbewerber Runkehl 4,31
gesamt 100,00 11 100,00 11 100,00 11
Wahlbeteiligung in % 60,54 61,50 60,75

Bürgermeister

Ehrenamtliche Bürgermeister der Gemeinde ist seit 2016 der CDU-Politiker Hans-Hubertus Broistedt.

siehe auch: Liste der Bürgermeister von Bahrdorf

Wappen

Gespalten in Blau und Gold, darin in verwechselten Farben eine vierblättrige Eiche mit drei Eicheln.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Die evangelisch-lutherische St.-Stephanus-Kirche ist in mehreren Etappen entstanden. Der Kirchturm ist romanisch, der Chor ist aus dem 15. Jahrhundert.

Die frühere Burg Bahrdorf mit mittelalterlichem Bergfried, umgewandelt zur Domäne

Die Domäne geht auf die Burg Bahrdorf als ehemalige Wasserburg zurück, von der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts große Teile abgerissen wurden. Sie lag in einem großen Teich, der von der Lapau gespeist wurde. Der älteste noch erhaltene Teil der Domäne ist der Bergfried. Außerdem ist noch das ehemalige Pächterwohnhaus aus dem 16. Jahrhundert vorhanden, das 1881 im Stil der Neorenaissance umgebaut wurde. Zur Dömäne gehört auch das Vorwerk in Blanken.

Das Kriegerdenkmal für die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege befindet sich auf dem Friedhof.

Sport

Bahrdorf verfügt über einen Sportplatz und eine Sporthalle, die Lapau-Halle an der Grundschule. Sportvereine sind der TSV Bahrdorf und der Schützenverein Bahrdorf von 1850 e.V..

Wirtschaft und Infrastruktur

Unternehmen

Ein Kiosk ist heute die einzige Einkaufsmöglichkeit für Waren des täglichen Bedarfs in Bahrdorf. Das Kaufhaus, die Gemischtwarenhandlung, die Bäckerei, die Fleischerei und sämtliche Gaststätten wurden im Laufe der Zeit geschlossen.

Die Poststelle I, die dem Postamt Helmstedt, später Wolfsburg, zugeordnet war, wurde geschlossen. Heute besteht nur ein DHL-Paketshop in Bahrdorf. Ebenfalls geschlossen wurden die Zweigstellen der Norddeutschen Landesbank und der Volksbank eG Velpke.

Die Firma TSN-Rohstoffe Bahrdorf GmbH aus Wolfenbüttel betreibt bei Bahrdorf ein Kieswerk, in dem seit 2005 Kiese und Sande abgebaut werden. In Bahrdorf sind auch mehrere Handwerksbetriebe ansässig.

Die Molkerei bestand seit 1890, die genossenschaftlich geführte Einrichtung gehörte zur Molkerei-G. Bahrdorf eGmbH. Da die Lage der Molkerei nicht zu weit vom Grenzübergang Helmstedt–Marienborn entfernt war, lieferte sie ihre Produkte auch nach West-Berlin. 1965 löste sich die Molkereigenossenschaft Bahrdorf auf.[10]

Öffentliche Einrichtungen

Die Freiwillige Feuerwehr Bahrdorf wurde 1875[11] gegründet, sie verfügt über ein Feuerwehrhaus an der Schulstraße. Neben dem Feuerwehrhaus befindet sich der Sportplatz. Ein Spielplatz befindet sich am Windmühlenberg.

Der Friedhof verfügt über eine Kapelle. Auf dem Friedhof steht ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege sowie ein Gedenkstein für die Opfer der Vertreibung aus der Heimat.

Die Revierförsterei Bahrdorf besteht nicht mehr, sie befand sich in Blanken und gehörte zum Forstamt Mariental.

Bildung

Die Kindertagesstätte Krümelkiste befindet sich in einem 1949 errichteten Gebäude, mit dem die damalige Volksschule um zwei Klassenräume erweitert wurde. Zurzeit (2021) entsteht ein Neubau.

Die heutige Grundschule, die Marienkäferschule, wurde 1966/1967 erbaut, nachdem ihre Vorgängerbauten zu klein geworden waren. Im Dezember 1967 erfolgte die Einweihung des Schulgebäudes, das inzwischen mehrmals erweitert wurde. Unter anderem 2001 um eine Turnhalle, die Lapau-Halle.

Verkehr

Straßenverkehr

Bahrdorf liegt abseits der großen Straßenverbindungen. Land- und Kreisstraßen führen von Bahrdorf nach Altena, Blanken, Büstedt, Gehrendorf, Meinkot und Papenrode. Nördlich von Bahrdorf verläuft in rund 9 km Entfernung die Bundesstraße 188, im Westen von Bahrdorf in rund 6 km Entfernung die Bundesstraße 244. Die nächstliegenden Autobahnanschlussstellen sind Helmstedt-West und Rennau in rund 15 km Entfernung (A 2). Buslinien führen von Bahrdorf bis nach Helmstedt und Wolfsburg.

Eisenbahn

Eisenbahnbrücke über die Lapau zwischen Bahrdorf und Blanken

Bahrdorf lag an der Bahnstrecke Helmstedt–Oebisfelde, die am 1. September 1895 eröffnet wurde. Von 1945 an durchschnitt die Innerdeutsche Grenze die Strecke, so dass der regelmäßige Zugverkehr eingestellt und der Bahnhof Bahrdorf nicht mehr bedient wurde. Allerdings spielte die Strecke in der Nachkriegszeit eine größere Rolle, weil auf ihr bis 1952 Leerfahrten von Lokomotiven der Reichsbahn der Sowjetischen Besatzungszone (DR) und Reichsbahn der Westzonen (später DB) zwischen Helmstedt und Oebisfelde stattfanden, wo jeweils der Lokwechsel von DB und DR erfolgte. Die Leerfahrten waren nötig, weil der Güterverkehr zwischen Berlin und den Westzonen bzw. der Bundesrepublik über Helmstedt und Oebisfelde überwiegend im Einrichtungsverkehr erfolgte, in Oebisfelde abgekuppelte Lokomotiven dadurch zur Rückfahrt einen Zug in Helmstedt übernahmen und umgekehrt. Der an Bahrdorf vorbeiführende Streckenabschnitt wurde danach stillgelegt und die Gleise Ende der 1960er-Jahre abgebaut. Auch die nahe dem Bahnhof gelegene Gaststätte Zur Eisenbahn besteht schon lange nicht mehr. Heute ist der nächstliegende in Betrieb befindliche Bahnhof Oebisfelde in rund 7 km Entfernung.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Literatur

  • Martin Zeiller: Bardorff. In: Matthäus Merian (Hrsg.): Topographia Ducatus Brunswick et Lüneburg (= Topographia Germaniae. Band 15). 1. Auflage. Matthaeus Merians Erben, Frankfurt am Main 1654, S. 47 (Volltext Wikisource).
  • Willi Scherfise: 1000 Jahre Bahrdorf. Kühne, Helmstedt 1973
  • Heinz Pohlendt: Der Landkreis Helmstedt. Walter Dorn Verlag, Bremen-Horn 1957

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Sandy Bieler: Bahrdorf in der wissenschaftlichen Datenbank „EBIDAT“ des Europäischen Burgeninstituts, abgerufen am 1. Juli 2021.
  2. Königliches Decret, wodurch die Eintheilung des Königreichs in acht Departements angeordnet wird. Verzeichniß der Departements, Districte, Cantons und Communen des Königreichs. In: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.): Bulletin des lois du Royaume de Westphalie. Band I, Nr. 6, 1807, S. 158 f. (lwl.org [PDF; 4,9 MB; abgerufen am 28. März 2013]).
  3. Jürgen Udolph (Recherche): Der „Ortsnamenforscher“. In: Internetseite NDR 1 Niedersachsen. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 28. Dezember 2014; abgerufen am 3. August 2019.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 271 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
  5. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900. gemeindeverzeichnis.de, abgerufen am 6. November 2023.
  6. Michael Rademacher: Die Gemeinden des Landkreises Helmstedt. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com. Abgerufen am 6. November 2023.
  7. Peter Eppert: 75 Jahre St. Marien Velpke. Grafhorst 2004, S. 10 u. 12.
  8. https://www.velpke.de/Wahlen/Kommunalwahl2021/Bundestagswahl2021_Produktiv/Kommunalwahl2021/031545404/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=31&stimmentyp=0&id=ebene_8_id_5
  9. Ergebnis Gemeindewahl 2021. Abgerufen am 9. Juli 2022.
  10. Geschichte 1950 bis 1969 auf Internetpräsenz des Landkreises Helmstedt (Memento vom 24. Februar 2018 im Internet Archive), abgerufen am 23. Februar 2018
  11. https://bahrdorf.com/images/dokumente/chroniken_bahrdorf/1973_Frw-Feuerwehr001_compressed.pdf