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	<title>St. Bonifatius (Süpplingen) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-18T20:48:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helmstedt-Wiki</subtitle>
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		<id>http://www.helmstedt-wiki.de/index.php?title=St._Bonifatius_(S%C3%BCpplingen)&amp;diff=3881&amp;oldid=prev</id>
		<title>Wikiadmin: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Kirchengebäude | Name                = St. Bonifatius | Bild                = Süpplingen Kirche kath.jpg | Bildunterschrift    = St. Bonifatius (2008) | Konfession          = römisch-katholisch | Patrozinium         = Hl. Bonifatius | Diözese             = Bistum Hildesheim | Ort                 = Breite Straße 26, 38373 Süpplingen | Bauherr             =  | Architekt           = Theodor Böhme…“</title>
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		<updated>2026-06-10T15:38:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Kirchengebäude | Name                = St. Bonifatius | Bild                = Süpplingen Kirche kath.jpg | Bildunterschrift    = St. Bonifatius (&lt;a href=&quot;/wiki/2008&quot; title=&quot;2008&quot;&gt;2008&lt;/a&gt;) | Konfession          = römisch-katholisch | Patrozinium         = Hl. Bonifatius | Diözese             = Bistum Hildesheim | Ort                 = &lt;a href=&quot;/index.php?title=Breite_Stra%C3%9Fe_(S%C3%BCpplingen)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Breite Straße (Süpplingen) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Breite Straße&lt;/a&gt; 26, &lt;a href=&quot;/wiki/38373&quot; title=&quot;38373&quot;&gt;38373&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;/wiki/S%C3%BCpplingen&quot; title=&quot;Süpplingen&quot;&gt;Süpplingen&lt;/a&gt; | Bauherr             =  | Architekt           = Theodor Böhme…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Kirchengebäude&lt;br /&gt;
| Name                = St. Bonifatius&lt;br /&gt;
| Bild                = Süpplingen Kirche kath.jpg&lt;br /&gt;
| Bildunterschrift    = St. Bonifatius ([[2008]])&lt;br /&gt;
| Konfession          = römisch-katholisch&lt;br /&gt;
| Patrozinium         = Hl. Bonifatius&lt;br /&gt;
| Diözese             = Bistum Hildesheim&lt;br /&gt;
| Ort                 = [[Breite Straße (Süpplingen)|Breite Straße]] 26, [[38373]] [[Süpplingen]]&lt;br /&gt;
| Bauherr             = &lt;br /&gt;
| Architekt           = Theodor Böhme&lt;br /&gt;
| Baubeginn           = &lt;br /&gt;
| Fertigstellung      = &lt;br /&gt;
| Einweihung          = &lt;br /&gt;
| Widmungen           = &lt;br /&gt;
| Profanierung        =&lt;br /&gt;
| Profaniert          =&lt;br /&gt;
| Baustil             = Neugotik&lt;br /&gt;
| Ausstattungsstil    =&lt;br /&gt;
| Bautyp              = Saalkirche&lt;br /&gt;
| Breitengrad         = 52.222308&lt;br /&gt;
| Längengrad          = 10.905872&lt;br /&gt;
| Region-ISO          = DE-NI&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;St. Bonifatius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude an der [[Breite Straße (Süpplingen)|Breiten Straße]] in [[Süpplingen]] im [[Landkreis Helmstedt]] in Niedersachsen in Deutschland. Die römisch-katholische Kirche gehört zur [[Pfarrgemeinde St. Ludgeri]] im [[Dekanat Wolfsburg–Helmstedt]] des Bistums Hildesheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts siedelten sich wieder Katholiken im seit der Reformation evangelischen [[Süpplingen]] an, sie fanden Arbeitsmöglichkeiten in den Bergbaubetrieben der Umgebung sowie in der benachbarten [[Norddeutsche Zuckerraffinierie|Zuckerraffinierie]] [[Frellstedt]]. Zunächst gehörten sie zur [[Kirchengemeinde St. Ludgeri]] in [[Helmstedt]], Priester von dort hielten ab Mai [[1894]] in [[Süpplingen]] gelegentlich katholische Gottesdienste im Saal des [[Gasthaus Welge|Gasthauses Welge]].&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Flammer: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialismus und katholische Kirche im Freistaat Braunschweig 1931–1945.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2013, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1899]] wurde die Kirche erbaut, sie ist somit heute nach der [[Kloster St. Ludgeri|St.-Ludgeri-Kirche]] in [[Helmstedt]] die zweitälteste Kirche im [[Dekanat Wolfsburg–Helmstedt]]. [[1900]] wurde in [[Süpplingen]] ein polnischer Barbaraverein gegründet, [[1903]] folgten je ein katholischer Arbeiter- und Jünglingsverein und [[1913]] die Gründung des Bonifatiusvereins und der marianischen Kongregation.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Flammer: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialismus und katholische Kirche im Freistaat Braunschweig 1931–1945.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2013, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[1906]] war an der Kirche ein eigener Geistlicher tätig, [[1907]] wurde das von Maximilian Jagielski&amp;lt;ref&amp;gt;Maria Kapp: &amp;#039;&amp;#039;Maximilian Jagielski: Kirchenbau zwischen Historismus und Jugendstil.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Geschichte und Kunst im Bistum Hildesheim.&amp;#039;&amp;#039; 82./83. Jahrgang 2014/15, Hildesheim 2016, ISBN 978-3-7954-3143-3, S. 200–201.&amp;lt;/ref&amp;gt; entworfene Pfarrhaus erbaut und eine Kuratie errichtet. [[1914]] wurden die Filialkirchen [[St. Mariä Himmelfahrt (Königslutter am Elm)|St. Maria]] in [[Königslutter am Elm|Königslutter]] und [[St. Joseph (Wolsdorf)|St. Joseph]] in [[Wolsdorf]] errichtet, und [[1917]] westlich der Kirche ein Jugendheim erbaut. In den 1930er-Jahren wurde die im Ersten Weltkrieg abgegebene Glocke ersetzt und eine Orgel eingebaut. Von [[1934]] bis [[1937]] war der [[1944]] im Zuchthaus Brandenburg-Görden hingerichtete Priester Joseph Müller Pfarrer an St. Bonifatius. Im Spätsommer [[1944]] zog eine große Zahl evakuierter Katholiken aus dem Bistum Aachen in das Einzugsgebiet der St.-Bonifatius-Kirche.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Flammer: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialismus und katholische Kirche im Freistaat Braunschweig 1931–1945.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2013, S. 195.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa stieg die Zahl der Gemeindemitglieder erheblich an. Anfang der 1950er-Jahre wurde die Kirche saniert und Teile der Ausstattung erneuert. Am 1. August [[1956]] wurde die Vikarie [[Süpplingen]] zur selbstständigen Kirchengemeinde erhoben. In den 1960er-Jahren erfolgte eine weitere Renovierung der Kirche, verbunden mit einer Umgestaltung des Innenraumes. Die Kanzel wurde abgetragen, und ein neuer Altar sowie ein neuer Tabernakel aufgestellt. [[1978]] wurde eine neue Pfeifenorgel eingeweiht. In den 1980er-Jahren wurde die Kirche abermals renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1987]] hat St. Bonifatius keinen ortsansässigen Priester mehr, die Kirchengemeinde wurde bis [[2008]] vom Pfarrer aus [[Königslutter am Elm|Königslutter]] mitbetreut. Am 1. März [[1998]] wurde das [[Dekanat Helmstedt]], zu dem auch die St.-Bonifatius-Kirche gehörte, mit dem Dekanat Wolfenbüttel zum neuen [[Dekanat Wolfsburg–Helmstedt]] zusammengeschlossen. [[1998]] erhielt auch der Altarraum seine heutige Gestaltung, Weihbischof Nikolaus Schwerdtfeger weihte einen neuen Altar. Seit dem 1. November [[2006]] gehört die Kirche zum damals neu gegründeten [[Dekanat Wolfsburg–Helmstedt]], das aus den Dekanaten Wolfsburg und dem Helmstedter Teil des [[Dekanat Wolfsburg–Helmstedt|Dekanats Wolfsburg–Helmstedt]] entstand. Seit dem 1. September [[2008]] gehört die Kirche zur [[Pfarrgemeinde St. Ludgeri]] in [[Helmstedt]], die Kirchengemeinde [[Süpplingen]] wurde in diesem Zusammenhang aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Kirche ist ein kleiner Saalbau aus Ziegelverblendmauerwerk mit einer halbrunden Apsis und einem eingezogenen Portalvorbau. Das Gebäude besitzt einen mit Kupferblech gedeckten Dachreiter. Die Langhausfassade ist durch überdachte Rundbogenfenster mit schrägen Fensterbänken, eine Lisenengliederung sowie einen Rundbogenfries gegliedert. An der Südseite befindet sich ein Zwerchgiebel mit drei Lanzettfenstern sowie eine Sakristei. Das Ostportal ist als überstabtes Rundbogenportal gestaltet und enthält ein vegetabiles Relief im Tympanon. Der Dachreiter verfügt über gekuppelte Schallarkaden in der Laterne und wird von einem Pyramidendach abgeschlossen. Im Inneren der Kirche finden sich zahlreiche Darstellungen von Heiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur und Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Das Gotteshaus entstand nach Plänen des Architekten Theodor Böhme&amp;lt;ref&amp;gt;Maria Kapp: &amp;#039;&amp;#039;Historistischer Kirchenbau im Bistum Hildesheim.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Geschichte und Kunst im Bistum Hildesheim.&amp;#039;&amp;#039; 82./83. Jahrgang 2014/15, Hildesheim 2016, ISBN 978-3-7954-3143-3, S. 162.&amp;lt;/ref&amp;gt; als Saalkirche mit Rundapsis und Portalvorzeichen im Baustil der Neugotik. Die aus Klinkersteinen erbaute Kirche verfügt über einen Turm in Form eines Dachreiters und 88 Sitzplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fenster im Kirchenschiff stammen aus der Frühzeit der Kirche und zeigen die Heiligen Andreas, Antonius von Padua, Barbara, Bonifatius, Josef, sowie einen Schutzengel. Die Fenster unter der Orgelempore zeigen die vier Evangelisten, sie wurden in den 1980er-Jahren von Claus Kilian gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tabernakel befindet sich mittig an der Rückwand des Altarraumes, und über ihm ein Kruzifix. Der schichte Holzaltar, der Ambo und die Sedilien wurden [[1998]] eingefügt. Links und rechts vom Altarraum befinden sich Statuen von Josef und Maria. Unter der Orgelempore befinden sich das Taufbecken, ein Missionskreuz, sowie Bilder mit Darstellungen von Jesus mit den Emmausjüngern, des Gnadenbildes Unserer Lieben Frau von der immerwährenden Hilfe und des heiligen Bonifatius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgel ===&lt;br /&gt;
Das am 17. Dezember [[1978]] vom [[Helmstedt]]er Dechant Leonhard Reinhardt eingeweihte Instrument hat sechs Register auf Manual und Pedal.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;border-spacing: 4px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manual&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. || Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. || Principal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. || Rohrflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. || Waldflöte || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. || Mixtur III || (B/D)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. || Subbaß || 16′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Koppeln:&amp;#039;&amp;#039; Man/P&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die St. Bonifatius-Kirche in Süpplingen 1899 – 1999.&amp;#039;&amp;#039; Süpplingen 1999.&lt;br /&gt;
* Willi Stoffers: &amp;#039;&amp;#039;Patronatskirchen zum Gedenken an den Hl. Bonifatius, den Apostel der Deutschen, im Bistum Hildesheim.&amp;#039;&amp;#039; Hildesheim 2004, S. 30–31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kirchen im Landkreis Helmstedt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ludgeri-he.de/unsere-gemeinden/st-bonifatius-suepplingen St. Bonifatius Süpplingen] auf der Website der [[Pfarrgemeinde St. Ludgeri]]&lt;br /&gt;
* [https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/32679313/1/- St.-Bonifatius-Kirche] im Denkmalatlas Niedersachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bonifatiuskirche Supplingen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Süpplingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Süpplingen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wikiadmin</name></author>
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