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	<title>Grabhügelfeld Ole Hai - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-15T00:09:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Helmstedt-Wiki</subtitle>
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		<title>Wikiadmin: Die Seite wurde neu angelegt: „Das Waldgebiet im [[Elm mit dem Grabhügelfeld Ole Hai]] Das &#039;&#039;&#039;Grabhügelfeld Ole Hai&#039;&#039;&#039; liegt im Elm zwischen Räbke und Lelm im Landkreis Helmstedt in Niedersachsen in Deutschland. Auf dem Brandgräberfeld befinden sich Grabhügel mit Urnen aus der Zeit vom 3. bis 6. Jahrhundert.  == Beschreibung == Das Grabhügelfeld befindet sich in einem größeren Waldgebiet am öst…“</title>
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		<updated>2026-06-06T06:54:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „&lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Urnengr%C3%A4berfeld_Ole_Hai_Waldgebiet.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Urnengräberfeld Ole Hai Waldgebiet.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;mini|hochkant=1.4|Das Waldgebiet im [[Elm&lt;/a&gt; mit dem Grabhügelfeld Ole Hai]] Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grabhügelfeld Ole Hai&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt im &lt;a href=&quot;/wiki/Elm&quot; title=&quot;Elm&quot;&gt;Elm&lt;/a&gt; zwischen &lt;a href=&quot;/wiki/R%C3%A4bke&quot; title=&quot;Räbke&quot;&gt;Räbke&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;/wiki/Lelm&quot; title=&quot;Lelm&quot;&gt;Lelm&lt;/a&gt; im &lt;a href=&quot;/wiki/Landkreis_Helmstedt&quot; title=&quot;Landkreis Helmstedt&quot;&gt;Landkreis Helmstedt&lt;/a&gt; in Niedersachsen in Deutschland. Auf dem Brandgräberfeld befinden sich Grabhügel mit Urnen aus der Zeit vom 3. bis 6. Jahrhundert.  == Beschreibung == Das Grabhügelfeld befindet sich in einem größeren Waldgebiet am öst…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Urnengräberfeld Ole Hai Waldgebiet.jpg|mini|hochkant=1.4|Das Waldgebiet im [[Elm]] mit dem Grabhügelfeld Ole Hai]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grabhügelfeld Ole Hai&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt im [[Elm]] zwischen [[Räbke]] und [[Lelm]] im [[Landkreis Helmstedt]] in Niedersachsen in Deutschland. Auf dem Brandgräberfeld befinden sich Grabhügel mit Urnen aus der Zeit vom 3. bis 6. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Grabhügelfeld befindet sich in einem größeren Waldgebiet am östlichen Abhang des [[Elm]]s im Flurstück &amp;#039;&amp;#039;Alter Hain&amp;#039;&amp;#039; (im Dialekt: &amp;#039;&amp;#039;Ole Hai&amp;#039;&amp;#039;). Es hat eine Ausdehnung von etwa 260 m Länge und 160 m Breite. Der Durchmesser der Hügel variiert zwischen 2,5 und 9,5 m. Wegen ihrer geringen Höhe von 15 bis 30 cm, manchmal 60 cm, sind die Grabhügel im Gelände kaum zu erkennen. Bei den Hügeln mit größerem Durchmesser handelte es sich um kollektive Beisetzungsorte, weil sich darin mehrere Bestattungen fanden. Da es bei den Gräbern trotz der dichten Belegung keine Überschneidungen gibt, ist von einer früheren obertägigen Grabmarkierung auszugehen, die dauerhaft war oder immer wieder erneuert wurde. Bei einer Aufmessung im Jahr [[1947]] wurden rund 150, anderen Angaben nach 117 Grabhügel, festgestellt. Die Hügel sind aus dem vorhandenen lehmigen Boden aufgeschüttet worden. Sie weisen keine Hügeleinfassungen mit Steinen oder Kreisgräben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Das Grabhügelfeld wurde von [[Johann Christian Dünnhaupt]] entdeckt, der von [[1763]] bis [[1786]] in [[Lelm]] Pfarrer war und als erster Prähistoriker des Braunschweiger Landes gilt. Er unternahm erste Ausgrabungen an den Grabhügeln, bei denen er Graburnen barg. In fortschrittlicher Weise umwickelte er sie zum Schutz mit Tüchern, machte Befundbeobachtungen und untersuchte die Schichtung der Urneninhalte. Seine Untersuchungsergebnisse veröffentlichte er [[1778]] in dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Deutschen Niedersächsischen Geschichte und deren Altertümern&amp;#039;&amp;#039;. Er beobachtete Urnenbeisetzungen in den Grabhügeln, am Fuß der Hügel und in der Fläche zwischen den Grabhügeln. Wie viele Urnen er ausgegraben hat, lässt sich nicht mehr rekonstruieren. Um [[1817]] soll es zu weiteren Ausgrabungen gekommen sein, von denen keine Dokumente überliefert sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Urnengräberfeld Ole Hai Urnenzeichnungen Johann Christian Dünnhaupt 1778.jpg|mini|hochkant=4|zentriert|Von [[Johann Christian Dünnhaupt]] ausgegrabene Urnen des Gräberfeldes, [[1778]]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im 19. und 20. Jahrhundert wurde eine unbekannte Zahl an Grabhügeln durch Raubgräber zerstört. Planmäßige archäologische Ausgrabungen nahm der Archäologe Franz Niquet in den Jahren [[1969]] und [[1970]] vor. Er untersuchte auf sechs Flächen 11 Grabhügel und 60 Urnengräber. Er fand auch Leichenbrandnester, die darauf hindeuteten, dass ein Teil der Bestattungen ohne Urnen erfolgt war. In der Abteilung Ur- und Frühgeschichte des Braunschweigischen Landesmuseums in Wolfenbüttel befinden sich heute rund 200 Urnen des Gräberfeldes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Christian Dünnhaupt]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Zehnte Capitel von den im Elm gegrabenen Urnen oder Todtentöpfen&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Deutschen Niedersächsischen Geschichte und deren Altertümern&amp;#039;&amp;#039;, Helmstedt, 1778, S. 203–256 ([https://publikationsserver.tu-braunschweig.de/receive/dbbs_mods_00024304 Online]).&lt;br /&gt;
* Franz Niquet: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen auf dem Hügelgräberfeld der nachchristlichen Eisenzeit im „Ole Hai“ im Elm, Gemarkungen Lelm und Räbke, Kr. Helmstedt&amp;#039;&amp;#039; in Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte, 1970, S. 305–307.&lt;br /&gt;
* Babette Ludowici: &amp;#039;&amp;#039;Lelm-Räbke, das Grabhügelfeld im „Ole Hai“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Braunschweiger Land. Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland 34&amp;#039;&amp;#039;, 1997, S. 256–259.&lt;br /&gt;
* Babette Ludowici: &amp;#039;&amp;#039;Ole Hai.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frühgeschichtliche Grabfunde zwischen Harz und Aller. Die Entwicklung der Bestattungssitten im südöstlichen Niedersachsen von der jüngeren römischen Kaiserzeit bis zur Karolingerzeit&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Materialhefte zur Ur- und Frühgeschichte Niedersachsens.&amp;#039;&amp;#039; Band 35, Rahden, 2005, S. 175–196.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/28970028/1/-/ &amp;#039;&amp;#039;Urnengräberfeld&amp;#039;&amp;#039;] im Denkmalatlas Niedersachsen&lt;br /&gt;
* [http://www.braunschweig-touren.de/Seiten/Schunterquelle1.htm Kurzbeschreibung] bei braunschweig-touren.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gräberfeld|Ole Hai]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hügelgrab|Ole Hai]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hügelgräberfeld|Ole Hai]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Räbke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie (Landkreis Helmstedt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau im Landkreis Helmstedt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wikiadmin</name></author>
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